DLRG-Ortsgruppen des Kreises kämpften in Heringen um Verbandstitel

Retter ermitteln Meister

Gewusst wie: Kira Sandrock (Rotenburg, Siegerin AK 17/18 Jahre weiblich) beim gekonnten „Retten“ einer Puppe. Foto: nh

Heringen. Die heimischen Rettungsschwimmer der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) ermittelten am vergangen Samstag im Heringer Hallenbad ihre Kreismeister. Mit insgesamt 134 Einzelstartern aus sieben Ortsgruppen und 16 Mannschaften waren die Verbandswettkämpfe sehr gut besucht.

Sie bilden den heimischen Höhepunkt im Rettungssport. Die Sieger qualifizieren sich für die Landesmeisterschaften.

Die beste Tagesleistung erreichte die noch 13-jährige Lena Tampe aus Bebra. Sie musste wie ihre Mitstreiter in drei Disziplinen an den Start gehen: Retten ohne Hilfsmittel, Retten mit Hilfsmitteln und Hindernisschwimmen, teilte Oliver Weber von der DLRG-Ortsgruppe Rotenburg mit.

Puppe vom Grund holen

Bei den ersten beiden Disziplinen wird das Schnellschwimmen mit und ohne Schwimmflossen mit jeweils anschließenden Transport eine lebensgroßen mit Wasser gefüllte Puppe, die vom Grund des Beckens heraufzuholen ist, bewertet. Beim Hindernisschwimmen müssen die Rettungsschwimmer pro Bahn ein knapp ein Meter tiefes Hindernis unterschwimmen. Die Leistungen aus den Einzelstarts werden in ein Punktesystem umgerechnet und addiert.

Beste Retter im Erwachsenenbereich waren Lisa Krapf aus Bebra und Christian Wilker von der gastgebenden Ortsgruppe Heringen. Kristin Schwarz (Rotenburg) und Matthias Schmidt (Bebra) siegten in der offenen Altersklasse der bis zu 24-Jährigen.

In den Mannschaftswettkämpfen arbeiten jeweils vier Schwimmer zusammen. Sie müssen in vier unterschiedlichen Disziplinen ihre Schnelligkeit und Teamfähigkeit unter Beweis stellen und den sicheren Umgang mit dem Rettungsgerät Gurtretter – dem deutschen Gegenstück zur Baywatch-Boje – demonstrieren. (red/sis)

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