Hohenroda ist in das neue Landesprogramm der Dorfentwicklung aufgenommen

Rathaus kommt zuerst dran

Der Putz bröckelt: Mit der Anerkennung als Förderschwerpunkt kann Hohenroda für die nächsten zehn Jahre auf finanzielle Unterstützung aus Wiesbaden hoffen. Als erstes Projekt steht das Rathaus auf dem Plan, dessen Fassade sanierungsbedürftig ist. Foto: roda

Hohenroda. Mit Übergabe des Anerkennungsbescheides durch Wirtschaftsstaatssekretär Steffen Saebisch an Hohenrodas Bürgermeister Jörg Schäfer ist die Gemeinde ab sofort in das Dorfentwicklungsprogramm des Landes Hessen aufgenommen.

Damit gehört die Kuppenrhönkommune mit allen sechs Ortsteilen zu den insgesamt 17 Förderschwerpunkten in Hessen, die in den nächsten zehn Jahren für selbst gewählte Projekte auf finanzielle Unterstützung aus Wiesbaden hoffen dürfen.

Saebisch sagte beim Übergabetermin im Oberbreitzbacher Rathaus, das neue Programm ziele auf die Zukunftsentwicklung der Gemeinden ab und unterstütze vor allem gesamt- sowie interkommunale Konzepte. Damit solle auch auf die Veränderung der Bevölkerungsstruktur reagiert sowie Ortskerne revitalisiert werden, nannte der Staatssekretär Schwerpunkte. Bürgermeister Schäfer äußerte sich erfreut über die Förderanerkennung. Nun gelte es, die Chance auch zu nutzen und Perspektiven zur Problemlösung zu entwickeln.

Schäfer lud ausdrücklich alle Generationen seiner Gemeindebürger dazu ein, ihre Vorschläge zu einer nachhaltigen Dorfentwicklung mit einzubringen. Erstes Wunschprojekt der Gemeinde Hohenroda ist allerdings die Komplettsanierung des Rathauses in Oberbreitzbach. Aber auch private Vorhaben werden nach dem bisher bekannten System unterstützt. (ha)

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