E.on Mitte hat Hohenrodaer Ortsteil erschlossen

Ransbach ist am Erdgasnetz

Mit dem symbolischen Anfackeln nahmen Thomas Keil von der E.ON Mitte AG und Hohenrodas Bürgermeister Andre Stenda (von links) die neue Gasübergabestation nahe Ransbach in Betrieb. Foto: roda

Ransbach. Mit dem symbolischen Entzünden der Erdgasflamme läuteten am Dienstag Hohenrodas Bürgermeister Andre Stenda, der Obermeister der Elektro-Sanitär- und Heizungsinnung im Kreis Hersfeld-Rotenburg Hans-Jürgen Eichenauer und Thomas Keil, Leiter des Regionalzentrums Mitte, das Erdgaszeitalter im Ortsteil Ransbach ein. Das Investitionsvolumen beträgt insgesamt rund 990 000 Euro für die Verlegung der Hochdrucktransportleitung und der Mitteldruckortsnetzleitung sowie für die Errichtung einer Gasdruckregelanlage.

„Mit der Erdgaserschließung ist ein weiterer wichtiger Standortvorteil in Hohenroda geschaffen worden“, betonte Bürgermeister Stenda. Wie Keil erläuterte, gibt es eine hohe Akzeptanz der Erdgaserschließung in der Bevölkerung. „Etliche Grundstückseigentümer haben sich für einen emissionsarmen, umweltschonenden und kostengünstigen Erdgas-Netzanschluss entschieden“.

Fünf Kilometer Gasleitung

Für die Erdgaserschließung des Ortsteiles wurden insgesamt fünf Kilometer Gasleitung verlegt und die neuen Erdgas-Hausanschlüsse hergestellt. Das Erdgas wird über eine 2425 Kilometer lange Hochdrucktransportleitung nach Ransbach geführt. Dazu hat E.on Mitte eine neue Übergabestation mit einer Gasdruckregelanlage errichtet.

Danach begann die Verlegung der 2250 Meter langen Mitteldruck-Ortsnetzleitung für die ersten Erdgashausanschlüsse. Wo es technisch möglich war, wurden auch DSL-Leerrohre für eine schnelle Internetverbindung Ransbachs mit verlegt. (ha)

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