Fraktionen in Philippsthal sind sich einig

SPD, CDU und FWG unterstützen Ralf Orth als Bürgermeister

Alle für einen: Ralf Merkel, Ulrike Wenig, Ralf Orth, Andreas Nennstiel und Günther Greifzu arbeiten Hand in Hand. Foto: Struthoff

Philippsthal. Der Sozialdemokrat Ralf Orth soll für weitere sechs Jahre Bürgermeister von Philippsthal bleiben. Darauf haben sich SPD, FWG und CDU geeinigt. Jetzt gaben sie ihren Beschluss vor der Presse bekannt.

„Wir sind mit der Arbeit des Bürgermeisters mehr als zufrieden“, fasste die CDU-Fraktionschefin Ulrike Wenig die Meinung der Parteien zusammen. Obwohl Orth als SPD-Kandidat angetreten sei, ist er stets für alle Bürger da. Auch Günther Greifzu, der SPD-Fraktionschef, lobte die überparteiliche Arbeit, die der ganzen Gemeinde dienlich sei. Er freute sich, dass alle Parteien diesen Weg mitgehen.

„Unser Parlament ist fast wie eine Familie, da wird auch mal gestritten, aber nie mit fiesen Mitteln“, betonte Andreas Nennstiel (SPD), der Vorsitzende der Gemeindevertretung.

„Ralf Orth hat einen eigenen Wahltermin verdient“, sagte FWG-Chef Ralf Merkel. Deshalb werde in Philippsthal auch bereits am 25. August und nicht erst zur Bundestagswahl am 22. September gewählt, damit das Votum der Bürger unabhängig von der großen Politik bleibe.

„Ich nehme die Nominierung mit Demut an“, sagte Ralf Orth. Er sei gern Bürgermeister in Philippsthal, die Arbeit mache viel Spaß. Dennoch wollte sich der 54-jährige noch nicht allzu siegessicher geben. Es sei immer noch möglich, dass ein unabhängiger Kandidat antrete. Deshalb wolle er auch um jede Stimme kämpfen. Orth hofft auf eine hohe Wahlbeteiligung und ein eindeutiges Votum für seine Arbeit.

Der Bürgermeister zog eine positive Bilanz seiner bisherigen Arbeit, obwohl noch viel zu tun sei. Als Erfolge nannte er die Schaffung von Krippenplätzen, die Rückführung der Verschuldung, die professionelle Jugendarbeit und die Zusammenarbeit mit der Werbegemeinschaft und mit K+S. All dies sei aber auch ein Verdienst seiner Mitarbeiter (kai)

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