Beschilderte Tour rund um Landecker und Dreienberg wird am Wochenende eröffnet

Radeln in der Kuppenrhön

Interkommunale Zusammenarbeit: Der beschilderte Rundkurs kam wesentlich durch die enge Abstimmung unter den Bürgermeistern (von rechts) Stefan Gensler, Andre Stenda, Dirk Noll und Ralf Orth zustande. Diana Stolze (Zweite von links) von der Wirtschaftsförderung Hersfeld-Rotenburg koordinierte und organisierte das Projekt. Foto: roda

hillartshausen. Im Rhönhof-Lebensart in Hillartshausen wird am kommenden Sonntag, 29. Juni, um 11 Uhr die „Kuppenrhön-Tour“ eröffnet. Der vom Kreisverband Hersfeld-Rotenburg/Schwalm-Eder des Allgemeinen Deutschen Fahrrad Clubs (ADFC) ausgearbeitete 30 Kilometer lange Rundkurs führt durch Ortsteile der Gemeinden Friedewald, Hohenroda, Philippsthal sowie Schenklengsfeld und ist ein Gemeinschaftsprojekt der vier Kommunen.

In Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsförderung Hersfeld-Rotenburg wurde die Strecke nach bundesdeutschem Standard mit eigenem Logo beschildert und ist der erste Fahrrad-Rundkurs dieser Art im Kreis.

Auf der „Kuppenrhön-Tour“ umfahren Radler mit dem Dreienberg und dem Landecker die nördlichsten Erhebungen des Biosphärenreservats Rhön. Etwa Dreiviertel der Route sind identisch mit dem Solztal- beziehungsweise dem Bahnradweg-Hessen sowie dem hessischen R 7 von der Werra zum Rhein.

Die Streckenführung bietet ein abwechslungsreiches Landschaftspanorama mit Waldhügeln, Weitblicken in die offene Flur sowie beschaulichen Tallagen. Sowohl Tandems als auch Gespanne mit Anhänger können die Strecke barrierefrei befahren.

Schöner Tagesausflug

Die Rundtour ist mit 30 Kilometern Länge ein guter Tagesausflug, der auch ohne sportlichen Ehrgeiz bewältigt werden kann. Es bleibt also ausreichend Zeit für Pausen. Start und Ziel können entlang des Weges frei gewählt werden. Links herum sind die Steigungen, außer in Ausbach – dort fünf Prozent auf 350 Meter, meist nur kurz. Deshalb wurde diese Richtung auch als Empfehlung ausgeschildert.

Dabei muss die Strecke nicht voll ausgefahren werden. Über asphaltierte Wirtschaftswege zwischen Hillartshausen, Motzfeld und Schenksolz sind Abkürzungen möglich. Ebenso ist die Route von außerhalb auf Anschlussradwegen zu erreichen.

Sehenswürdigkeiten

Neben dem Freizeitspaß auf dem Fahrrad bietet die Kuppenrhön-Tour einige kulturhistorische Sehenswürdigkeiten in den Ortschaften entlang der Strecke, wie zum Beispiel Deutschlands älteste Linde in Schenklengsfeld oder die Wasserburg in Friedewald sowie Hessens kleinste Kapelle in Malkomes. Aber auch die innen frisch restaurierte Bauernbarockkirche in Ausbach oder das Hugenottenhaus in Gethsemane sind unverwechselbare Zeugen der regionalen Geschichte, für die sich während des Ausflugs ein Zwischenstopp lohnt. In den Gaststätten der Dörfer können sich die Radler stärken. (ha)

Kommentare