Jugendclub „oldschool“ Widdershausen hat ein Tischfußballspiel gewonnen

Den Putzdienst auskickern

Gewonnen: Die Mitglieder des Jugendclubs „oldschool“ Widdershausen freuen sich über ihren neuen Tischkicker. Von links sind das Francisco Zuparic, Stefan Langlotz, Sebastian Hartung, Isabell Behringer, Fabian Kiefer, Alexander Rimbach, Laura Kiefer, Maximilian Ruch und Jonas Schäfer. Foto: Reymond

Widdershausen. Bei den 18 Mitgliedern des Jugendclubs „oldschool“ in Widdershausen dreht sich in diesen Tagen alles um die Fußball-Weltmeisterschaft.

Auf dem Gelände vor ihrem Jugendtreff zeigen die Jugendlichen auf einer Großbildleinwand Spiele der WM – natürlich auch die der deutschen Mannschaft. Aber auch selbst kicken die Mädels und Jungens von „oldschool“. Rechtzeitig zur Fußball-Weltmeisterschaft hat der Jugendclub nämlich einen Tischkicker bei der Aktion Löwen-Entertainment gewonnen.

Insgesamt 100 Tischkicker wurden vergeben. Die Jugendlichen mussten bei der Bewerbung um eines der Spielgeräte nur mitteilen, wie sie es künftig nutzen wollen. „Ich habe einfach aufgeschrieben, dass wir bei unseren wöchentlichen Turnieren den Putzdienst ausspielen werden“, sagt Fabian Kiefer. Und das hat ausgereicht, um von der „100 Soccer Jury“, zu der auch Rekord-Bundesligaspieler Charly Körbel zählte, ausgewählt zu werden.

Warten auf den Einsatz

Jetzt steht der Kicker im Jugendraum und wartet darauf, endlich richtig eingesetzt zu werden. Doch derzeit spielen die echten Fußballer, die in Brasilien um den WM-Titel kämpfen eine größere Rolle. Und nach dem schwer erkämpften Triumph der deutschen Mannschaft im Achtelfinale gegen Algerien geht das Public-Viewing am Freitag mit deutscher Beteiligung in die nächste Runde. Dann wartet Frankreich zum Duell.

Spätestens Mitte Juli, wenn die WM in Brasilien beendet ist, wird das Augenmerk wieder vermehrt dem Tischkicker gelten. „Dann werden wir sicher öfter eigene Turniere ausspielen. Denn das Spielgerät ist wirklich top. Meine Cousine aus Hannover hat einmal in einem Verein Turnierkicker gespielt und mir gesagt, dass Modelle unseres neuen Spielgeräts auch im Liga-Betrieb eingesetzt worden sind“, erklärt Kiefer.

Von Mario Reymond

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