Ingenieure kontrollieren die Bauarbeiten für die Stapelbecken bei K+S in Philippsthal

Prüfen, ob alles dicht ist

Genau überwacht: Thomas Voigt, Diplom-Ingenieur für Geotechnik, überprüft die Bodenverdichtung am Becken VI von K+S.

Philippsthal. Seit Juli vergangenen Jahres entsteht zwischen Unterbreizbach und Philippsthal im Auftrag der K+S Kali GmbH ein Stapelbecken zur Zwischenlagerung von Haldenabwässern aus dem Kaliwerk Neuhof-Ellers – das sogenannte Becken VI.

Die Arbeiten zur Verdichtung des Bodens werden sorgfältig überwacht, damit sichergestellt ist, dass nach dem Stand der Technik gebaut wird. K+S hat dazu als Fremdprüfer das Baugrund-Institut Knierim GmbH aus Kassel für die Qualitätskontrollen engagiert. Außerdem arbeitet Thomas Voigt, Diplom-Ingenieur für Geotechnik, als Eigenprüfer für die Eiterfelder Firma Giebel, die mit der Bauausführung beauftragt ist.

„Die unabhängigen Arbeiten von Herrn Voigt und uns dienen der Qualitätssicherung und der Kontrolle für den Bauherrn“, erklärt Thomas Hardt vom Baugrund-Institut.

So entnehmen Hardt und Voigt regelmäßig und unabhängig voneinander auf den Dämmen rings um das Becken Erde von den neu aufgefahrenen Lagen und untersuchen sie.

Beim K+S-Becken seien die Werte überall im grünen Bereich, so Voigt und Hardt ein-stimmig über die Ergebnisse ihrer Proben. In einem Abschlussbericht fügt Thomas Hardt alle Ergebnisse beider Firmen zusammen. Ihr Fazit zum jetzigen Zeitpunkt: Die Dämme verfügen über gleichbleibende Qualität und garantieren eine lang anhaltende Standsicherheit.

„Mit Ablauf zufrieden“

„Wir sind mit dem Ablauf und der Qualität der bisherigen Arbeiten zufrieden“, sagt Holger Gotthardt, Projektleiter Salzwasserleitung Neuhof-Werra. Und Uwe Hoche, Leiter Bautechnik am Standort Hattorf des Werkes Werra, fügt hinzu: „Nach dem langen Winter hoffen wir nun, dass das Frühjahr wärmere Temperaturen und niedrige Luftfeuchtigkeit bringt, damit die Arbeiten auf gleich hohem Niveau weitergehen können.“ (red/rey)

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