Fremdenverkehrsverein weiht Brotzeithütte in Soislieden ein

Platz zum Verweilen

Stimmungsvolle Einweihung: Die Alphornbläser „Siebenschläfer“ aus Geisa ergänzten mit den Klängen ihrer Holzinstrumente die Feier zur öffentlichen Inbetriebnahme der Brotzeithütte im Hohenrodaer Ortsteil Soislieden. Foto: roda

Soislieden. Weit hallten die Klänge der Alphornbläser aus Geisa in die Hügellandschaft der Kuppenrhön, als am Sonntag zur Mittagszeit die neue Brotzeithütte im Hohenrodaer Ortsteil Soislieden eingeweiht wurde.

Die Feier begann mit einem Gottesdienst, den Pfarrer Harald Krüger mit musikalischer Unterstützung des Posaunenchors aus dem Kirchspiel Neukirchen gestaltete. Anschließend schilderte Christof Steiner, Vorsitzender des Fremdenverkehrsvereins Mansbach-Soislieden, das Wachsen und Werden der Hütte, an deren Entstehung der Verein maßgeblichen Anteil hatte. Das solide Holzbauwerk ziert nun unübersehbar die Ortsmitte von Soislieden und ist auch als Zwischenraststation für Wanderer auf dem Weg zum Soisbergturm gedacht. Weitere Sitzgelegenheiten in unmittelbarer Nähe laden ebenso zum Verweilen mit Fernsicht in die Kuppenrhön ein.

Einen besseren Rundumblick über die Landschaft gewährt allerdings die Aussichtsplattform des Turms. Wem jedoch der Aufstieg dorthin zu anstrengend ist, dem bietet jetzt ein ausgewählter Platz am Ortsrand von Soislieden den freien Blick in die nördliche Rhön. Ein Panoramafoto erklärt zudem die Kulisse der Erhebungen.

Mit dem Bau der Hütte wurde auch die bereits vorhandene Informationstafel erneuert. Darauf hat der Ehrenvorsitzende des Vereins, Karl Echtermeyer, die Geschichte von Hohenrodas kleinstem Ortsteil noch einmal aufgearbeitet und mit historischen Fotos ergänzt.

Zur Einweihung nun wünschte Bürgermeister Jörg Schäfer jedenfalls, dass Einheimische und Besucher der Gemeinde die Brotzeithütte auch rege nutzen mögen. (ha)

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