Projekt der Arbeiterwohlfahrt in Heringen kommt langsam in Schwung

Platz fürs Seniorenheim

Derzeit wird das Gelände an der Fuldischen Aue in Heringen für den Bau eines Altenheims der Arbeiterwohlfahrt Nordhessen vorbereitet. Foto: roda

Heringen. Der Bau eines 6,2 Millionen Euro teuren Altenheims der Arbeiterwohlfahrt Nordhessen (AWO) mit 69 Betten an der Fuldischen Aue in Heringen nimmt langsam aber sicher konkrete Formen an.

Zurzeit sind die Rodungs- und Abrissarbeiten auf dem Gelände in vollem Gange. Zuletzt hatten naturschutzrechtliche Bedenken immer wieder zu Verzögerungen geführt. Eigentlich wollte die AWO schon im Oktober vergangenen Jahres mit dem Bau des Altenheims beginnen. Jetzt wird es wohl erst in diesem Frühjahr richtig losgehen können.

Baugenehmigung kommt

„Wir rechnen jeden Tag mit der Baugenehmigung durch den Landkreis Hersfeld-Rotenburg. Der Brief dürfte spätestens in der kommenden Woche in unserem Briefkasten stecken. Auch die Suche nach einem Generalunternehmen ist per Ausschreibung auf dem Weg“, berichtet Michael Schmidt, Geschäftsführer der Arbeiterwohlfahrt Nordhessen.

Nachdem seit Anfang des vergangenen Jahres geklärt ist, dass der alte Gebäudekomplex nicht mehr unter Denkmalschutz steht, kaufte die Stadt das Areal, um es für den Bau eines Altenheims zu sichern. Doch wegen seltener Tierarten wie Fledermaus und Zauneidechse war es dennoch schwierig mit der Projekt-Umsetzung.

Michael Schmidt hofft nun, dass die Anlage im Frühjahr kommenden Jahres bezugsfertig sein wird. „Bis dahin müssen wir nicht nur den Komplex hochziehen, sondern auch für den Natur- und Tierschutz relevante Ausgleichsmaßnahmen vornehmen“, merkt der AWO-Nordhessen-Geschäftsführer an.

Von Mario Reymond

Kommentare