Parlamentarier der Marktgemeinde Philippsthal weisen zehn Hektar Gewerbeflächen aus

Platz für Betriebe schaffen

Philippsthal. Das Philippsthaler Gemeindeparlament hat in seiner jüngsten Sitzung einstimmig beschlossen, den Bebauungsplan im Ortsteil Röhrigshof zu verändern. Neu ausgewiesen werden soll dort eine Fläche mit der Bezeichnung „Industrie- und Gewerbepark“.

Nach Auskunft von Bürgermeister Ralf Orth handele es sich dabei um eine Gesamtfläche von zehn Hektar. Zwei Interessenten stünden mit der Kali-Transport-Gesellschaft (KTG) und der RKW – ehemals Werra Plastic – bereits vor der Türe. Zusätzlich zur Bauleitplanung sollen ein Lärmgutachten und ein Baugrundgutachten erstellt werden. Das dafür benötigte Geld soll im Haushalt 2013 bereitgestellt werden.

Gestaltung der Orte

Für die planerische Neugestaltung der Ortsdurchfahrt Philippsthal sollten nach Meinung der CDU 50 000 Euro bereitgestellt werden. Die SPD unterstützte dieses Vorhaben, wollte aber nur 25 000 Euro ausgeben. Schließlich gab die FWG einen Zusatzantrag ab, wonach auch die Ortsdurchfahrten in Unterneurode, Heimboldshausen und Röhrigshof nicht außer Acht gelassen werden dürften.

Nach einer kurzen Sitzungsunterbrechung – beantragt von der CDU – wurden einstimmig für dieses Jahr 25 000 Euro für die planerische Neugestaltung im Kernort genehmigt. Im kommenden Jahr stehen dann weitere 25 000 Euro für die Ortsdurchfahrten in Unterneurode, Harnrode, Heimboldshausen und Röhrigshof bereit. In Heimboldshausen soll zudem ein Pendlerparkplatz ausgewiesen werden.

Ebenfalls einstimmig beschlossen hat das Parlament, dass sich der Gemeindevorstand für die B 62-Ortsumgehung für Philippsthal, Röhrigshof und Heimboldshausen stark macht. Das Gremium soll darauf achten, dass die Umgehung im Regionalplan Nordhessen fortgeschrieben und ebenfalls im Bundesverkehrswegeplan fortgeschrieben beziehungsweise aufgenommen wird.

Von Mario Reymond

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