Glindenberg: Feuerwehrleute im Hochwassereinsatz

Philippsthaler Hilfe für die Partnerwehr

Hilfe: Philippsthaler Feuerwehrleute im Hochwassereinsatz an der Elbe. Foto: nh

Philippsthal. Sieben Einsatzkräfte der Feuerwehr Philippsthal sind von ihrem Hochwassereinsatz zurück. Im kleinen Elbort Glindenberg in Sachsen-Anhalt hatten sie am vergangenen Wochenende mitgeholfen, den Ort gegen das Hochwasser zu schützen.

Aus freien Stücken

In Glindenberg ist die Partnerfeuerwehr der Philippsthaler beheimatet, und so entschlossen sich die Einsatzkräfte in der vergangenen Woche recht schnell, den Kameraden in Sachsen-Anhalt zu helfen. Weil sie von ihren Arbeitnehmern keine Freistellung erhielten, musste sich die Hilfe auf das Wochenende beschränken.

Vom späten Freitagabend bis zum Samstagabend befüllten die Philippsthaler in Glindenberg – 20 Kilometer vor Magdeburg gelegen – Sandsäcke und legten diese zum Schutz der Deiche aus. Trotz allen Engagements der Hilfskräfte heulten am Samstag um 20 Uhr die Sirenen und die Evakuierung Glindenbergs wurde angeordnet. Das Gebiet um den 1350-Seelen-Ort wurde zum Sperrgebiet erklärt. Als Grund war die Überflutung des linken Ohredeiches angegeben worden.

Die Philippsthaler Kameraden blieben aber dennoch im Ort, um mit immer mehr ausgelegten Sandsäcken die Hauptstraße weiter abzusichern.

Erschöpft und stolz auf ihren Hilfseinsatz kamen die Philippsthaler Feuerwehrleute am späten Sonntagabend wieder an der Werra an. Und am Montag ging es für alle wieder zur Arbeit. (rey)

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