Die Werbegemeinschaft der Marktgemeinde hatte zum Neujahrsempfang eingeladen

Philippsthal ist „Charlie“

Mit einer Schweigeminute gedachten die Besucher des Neujahrsempfangs der Philippsthaler Werbegemeinschaft gestern den Opfern des Terroranschlags vom vergangenen Mittwoch in Paris. Foto: Konopka

PHILIPPSTHAL. Glück auf. Das war der erste gesellschaftliche Höhepunkt im neuen Jahr. Rund 500 Gäste kamen gestern zum traditionellen 19. Neujahrsempfang der Werbegemeinschaft Philippsthal in die Kreuzberghalle. Mit einer Schweigeminute gedachten sie gleich zu Beginn der Anschlagsopfer von Paris – Philippsthal ist „Charlie“.

Uwe Kondziella, Vorsitzender der Werbegemeinschaft, sprach in seinem Grußwort auch den Höhepunkt im vergangenen Jahr an: Die Feiern zum 25. Jahrestag des Mauerfalls und das Bürgerfest mit dem hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier und seiner – damaligen – Amtskollegin aus Thüringen, Christine Lieberknecht. Geschätzte 10 000 Besucher hatten im November den Weg nach Philippsthal gefunden.

Top-Act in diesem Jahr werde sicherlich die Gewerbeausstellung PhiFa im Juni sein. „Nur eine starke Werbegemeinschaft kann etwas bewegen“, ist Kondziella überzeugt.

Philippsthals Bürgermeister Ralf Orth sieht das genauso: „Unsere Marktgemeinde besticht durch ihren Zusammenhalt und beispielgebendes ehrenamtliches Engagement. Unsere Gewerbetreibenden, organisiert unter dem Dach der Werbegemeinschaft, sorgen für Einnahmen sowie Arbeits- und Ausbildungsplätze.“ Nur mit parteiübergreifender Arbeitsweise werde die Gemeinde auch weiterhin auf zukunftsfähigem Kurs bleiben.

Viel Prominenz, alles was im Landkreis Rang und Namen hat, genoss den „Frühschoppen“ in der Kreuzberghalle. Alle Grußwortredner sprachen auch über den hohen Stellenwert der Kali-Industrie, die den wirtschaftlichen Wohlstand in der Region und Arbeitsplätze noch für die nächste Generation sichere. Dazu passend intonierte das Publikum natürlich das „Steigerlied“. Mehr zum eindrucksvollen Neujahrsempfang in Philippsthal lesen Sie in der morgigen Ausgabe unserer Zeitung.

Von Ludger Konopka

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