55 000 Kubikmeter salzhaltiges Abwasser weniger fallen bei der Kieseritproduktion an

Pfiffige Idee schützt Umwelt

Tolle Idee: Zvonko Dzinic und Wolfgang Döll sorgen mit ihrer Neuerung dafür, dass bei K+S im Werk Werra jährlich 55 000 Kubikmeter salzhaltiges Abwasser weniger anfallen. Foto: nh

Heringen. Gleich zweimal wurden die K+S-Mitarbeiter Zvonko Dzinic und Wolfgang Döll aus dem Werk Werra der K+S Kali GmbH für eine umweltschonende Idee ausgezeichnet.

Für ihren Vorschlag, mit dem pro Jahr 55 000 Kubikmeter salzhaltiges Abwasser eingespart werden können, erhielten sie die Ehrung zur „Mitarbeiter-Idee des Jahres“. Vorgenommen wird sie durch das Deutsche Institut für Ideen- und Innovationsmanagement, eine überbetriebliche Vereinigung aus Industrie und Behörden. Zuvor waren die beiden Mitarbeiter bereits durch das betriebliche Ideenmanagement prämiert worden.

Die aus Heringen und Merkers stammenden Mitarbeiter sind auf dem Standort Wintershall in Heringen im Bereich der Kieseritproduktion tätig. Dort schlugen sie vor, nunmehr warmes Kondenswasser aus einem Eindampfprozess an Stelle von Flusswasser für die Spülung von Filtern zu verwenden. Durch diese Veränderung im Reinigungsprozess wird die Umwelt um jährlich 55 000 Kubikmeter salzhaltiges Abwasser entlastet. Zum Vergleich: diese Menge entspricht dem Fassungsvermögen von rund 22 olympischen Schwimmbecken.

„Der besondere Wert dieses Verbesserungsvorschlages liegt in seinem positiven Effekt für die Umwelt“, teilt Pressesprecherin Ivonne Balduf mit. Der Vorschlag zeige einmal mehr, dass die Mitarbeiter des Werkes Werra – jeder an seinem Arbeitsplatz – ein gutes Gespür für den Umweltschutz hätten.

Im Kontinuierlichen Verbesserungsprozess (KVP), dem Ideenmanagement bei K+S, wurden im Jahr 2012 insgesamt 16 688 Vorschläge eingereicht. Diese brachten zahlreiche Verbesserungen bei Arbeitsprozessen oder im Umwelt- und Unfallschutz und führten zu Einsparungen in Höhe von 2,8 Millionen Euro. Einen großen Anteil zu diesem Erfolg steuerten die Mitarbeiter des Werkes Werra bei. Auf sie entfielen im vorigen Jahr 7704 Vorschläge mit Einsparungen von 1,4 Millionen Euro. (red/rey)

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