Neuer Pausenplatz zum Unterstellen in Schenklengsfeld zeigt Ausflugstouren

Pavillon schützt Radler

Geräumiger Pausenplatz: Der neue Radpavillon ist groß genug für mehrere Radfahrer und ihre Räder, falls es regnen sollte. Mitglieder der Radreisegruppe des RV „Landeck“ haben den Unterstand bereits ausprobiert. Foto: Roda

Schenklengsfeld. Radfahrern und auch Fußwanderern steht jetzt in Schenklengsfeld an der Hersfelder Straße ortsauswärts ein überdachter Pavillon zum Unterstellen und Rasten zur Verfügung. Die halbseitig offene Metallkonstruktion mit kniehoher Ablage und Sitzfläche geht auf eine Anregung der örtlichen Radwegegruppe zurück und wurde dann in Zusammenarbeit mit der Gemeinde vom Ingenieurbüro Emmerich entworfen sowie von der Firma Ritz konstruiert.

Christian Kunert von EKW-Design gestaltete die Informationstafeln, auf denen historische Kurzdarstellungen der Ortsteile nachzulesen sind. Mehrere Kartenskizzen gewähren zudem einen Überblick über Rad-Ausflugstouren in die Umgebung.

Der Pavillon kostet 44 000 Euro und wurde mit 22 419 Euro aus dem Leader-Programm bezuschusst. Dazu kamen weitere 7500 Euro aus der Fag-Maßnahme „Solztalradweg“ und noch einmal 1000 Euro als Spende des Unternehmens K+S. Den Differenzbetrag übernimmt die Gemeinde.

Als weitere Verbesserung der lokalen Radwegeinfrastruktur wird die Verlängerung der Solztal-Radwegtrasse vom jetzigen Endpunkt nahe der Weißmühle auf dem noch vorhandenen Gleiskörper bis zur Ringstraße vorgeschlagen. Infolge der gegenwärtigen Streckenführung seien bereits mehrmals Radfahrer beim Einbiegen auf die Hersfelder Straße in gefährliche Situationen geraten, erklärte Harald Hohmann von der Radwegegruppe. (ha)

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