Vielseitiges Programm bei den vierten Orgeltagen im Hessischen Kegelspiel

Orgeln bilden kulturellen Reichtum

Mansbach. Mit einem gelungenen Abschlusskonzert sind in der evangelischen Kirche in Hohenroda-Mansbach die vierten Orgeltage im Hessischen Kegelspiel zu Ende gegangen. Diese Region besitzt in ihren Kirchen einen großen Reichtum an wunderbaren Orgeln von hohem kulturellen Wert, die in sechs Konzerten an drei Wochenenden im Mai und Juni konzertant vorgestellt wurden, heißt es dazu von Seiten der Organisatoren.

Die Ausführenden waren Matthias Steinmacher mit Studierenden seiner Orgelklassen sowie einigen Privatschülern.

Von Bach bis Dupré

Dank des vielseitigen Programms, das Werke von Pachelbel und Bach bis hin zu Schröder und Dupré umfasste, konnten unterschiedlichste Orgeln in den schön restaurierten Dorfkirchen im Hünfelder Raum ihre Klangschönheit zu Gehör bringen.

So konnten sich die Konzertbesucher sogar vor Augen führen, dass man barocke Klaviermusik auch besonders gut auf die Orgel übertragen kann, wie bei den jüngsten Teilnehmern geschehen. Die fachkundigen Führungen von Jürgen Kilimann durch Kirche und Dorf, die sich an die Konzerte in Buchenau und Mansbach anschlossen, führten den Musici vor Augen, welche unterschiedlichen Baustile sowohl an Orgeln als auch an den Gebäuden sich im Hünfelder Raum vereinigt haben und diese einzigartigen Kunstwerke hervorbrachten. Daher wundert es nicht, dass die Konzerte, trotz Schwimmbadwetter, gut besucht waren und dass die Zuhörer die Mühen der zumeist jungen Organisten der Orgelklasse Matthias Steinmachers entsprechend entlohnten.

Die durch und durch positive Resonanz beflügelte dazu, auch für nächstes Jahr eine solche Orgelreihe anzuberaumen, die dann die Möglichkeit eröffnet, noch weitere Orgeln zu bespielen. (red/nm)

Kommentare