„Nur bis zur Wahl geplant“

Andre Stenda (27),

Mit 70,7 Prozent der Stimmen haben die Hohenrodaer Andre Stenda zum Bürgermeister gewählt. Der 27-Jährige aus dem nordhessischen Trendelburg setzte sich gegen zwei Gegenkandidaten durch. Am Tag nach der Wahl sprachen wir mit Stenda, der derzeit Leiter der Kreditoren-Buchhaltung bei der Kasseler Verkehrs- und Versorgungs-GmbH, Stadtverordnetenvorsteher in Trendelburg und Kreisausschussmitglied in Kassel ist.

Ab September sind Sie Bürgermeister von Hohenroda. Haben Sie Ihren alten Job schon gekündigt?

Stenda: Heute hatte ich Urlaub, wir haben am Wahlabend natürlich ein wenig gefeiert. Mein Arbeitgeber weiß Bescheid, ich werde jetzt einige Formalien klären. Ich hatte bisher ehrlich gesagt nur bis zur Wahl geplant.

In Ihrer Heimat muss für Ihre politischen Ämter jetzt ein Nachfolger gefunden werden.

Stenda: Ich glaube, über einen konkreten Nachfolger hat sich meine Fraktion bisher noch keine konkreten Gedanken gemacht. Die haben alle mitgefiebert. In den kommenden Wochen muss ich abstimmen, wann ich meinen Wohnsitz nach Hohenroda verlege und damit meine Ämter abgebe.

Wohnsitz ist ein gutes Stichwort: Welcher der Ortsteile, zwischen denen es ja durchaus Spannungen gibt, soll es denn sein?

Stenda: Ich werde mich erstmal umschauen, was angeboten wird. Die Wohnung muss mir gefallen und zu mir passen. Eine Präferenz für einen Ortsteil habe ich nicht.

Was wird am 1. September Ihre erste Amtshandlung als Bürgermeister sein?

Stenda: Ich will nicht erst ab 1. September in Hohenroda sein. Mein Vorgänger Jörg Schäfer hat mir angeboten, mich einzuarbeiten. Ich will mich schon mit den Themen vertraut machen und nicht erst ab September Präsenz zeigen. (jce) Alles muss...

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