Eine Pfarrstelle ist weggefallen – Kirchspiel Schenklengsfeld neu strukturiert

Nur noch ein Gottesdienst

Betreuen künftig das neu strukturierte Kirchspiel Schenklengsfeld: Pfarrerin Marie-Therese Eckardt, Pfarrer Martin Arndt und Pfarrerin Imke Leipold. Foto: Reymond

Schenklengsfeld. Mit der Verabschiedung in den Ruhestand des Schenklengsfelder Pfarrers Dietmar Preiß ist auch die zweite evangelische Pfarrstelle für Schenklengsfeld gestrichen worden. Aufgefangen werden soll dieser Verlust durch die Zusammenführung der Kirchengemeinden Schenklengsfeld, Hilmes, Wippershain sowie Ransbach und Ausbach zum Kirchspiel Schenklengsfeld.

Neuer Zuschnitt

Dabei sind auch die Pfarrbezirke für Schenklengsfeld neu zugeschnitten worden. Für die einzelnen Ortsteile – ohne Erdmannrode – und einen Teilbereich in Schenklengsfeld ist jetzt Pfarrerin Marie-Therese Eckardt verantwortlich. Imke Leipold, bisher auf halber Pfarrstelle zuständig für die Kirchengemeinde Wippershain, wird zu ihrer bisherigen Aufgabe auch noch Teilbereiche in Schenklengsfeld betreuen. Und Pfarrer Martin Arndt, der bisher in Hohenroda schon die Kirchengemeinde Ausbach und Ransbach betreute, ist ab sofort auch für die Menschen in Oberlengsfeld und einiger Straßenzüge in Schenklengsfeld da. Weitere spürbare Veränderungen für die Gläubigen in Schenklengsfeld gibt es durch den Verlust der zweiten Pfarrstelle natürlich auch. So wird sonntags nur noch ein Gottesdienst in der St. Mauritius-Kirche gefeiert. Sollte es einmal einen besonderen Anlass für einen Gottesdienst in einem der Ortsteile geben, findet an diesem Sonntag dann kein zusätzlicher Gottesdienst mehr in Schenklengsfeld statt.

In der Kirche in Wippershain wird jetzt auch nur noch alle 14 Tage ein Sonntagsgottesdienst, so wie in Hilmes bereits seit längerer Zeit üblich, angeboten.

Gemeinsam pilgern

Damit durch die veränderten Strukturen auch die Menschen der einzelnen Kirchengemeinden einander besser kennenlernen, haben sich die beiden Pfarrerinnen und der Pfarrer einige Neuerungen einfallen lassen. „Eine Idee ist es, ein sogenanntes Kirchspielpilgern von Kirche zu Kirche anzubieten. Das erste Pilgern soll im Herbst stattfinden und die Menschen von Wippershain, der Gemeinde Schenklengsfeld sowie Ausbach und Ransbach einander näherbringen.

Von Mario Reymond

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