Die ersten Erzieherinnen und Erzieher erhielten ihre staatliche Anerkennung

Narzissen zum Abschied

Die Anerkennung zur staatlich anerkannten Erzieherin/zum staatlich anerkannten Erzieher erhielten: Basil Assi, Natalie Bachmann, Christian Biebert, Lisa Fischer, Tanina Fischer, Ronja Fritsch, Franziska Funk, Anna Gaier, Carolina Lang, Susanne Heinz, Kristin Karger, Sylvia Kühnhold, Mona Kunde, Daniela Lemcke, Laura Patan, Alica Schleinig, Darja Steffen,Yvonne Vernau, Valentina Wagner, Irina Witzel, Sabine Wolf. Foto: nh

Heimboldshausen. Feierlich verabschiedet wurden jetzt die ersten erfolgreichen Absolventinnen und Absolventen der Fachschule für Sozialpädagogik in Heimboldshausen. An der dortigen Außenstelle der Beruflichen Schulen am Obersberg in Bad Hersfeld werden seit dem Schuljahr 2010/11 Erzieherinnen und Erzieher ausgebildet.

Ein Jahr Praktikum

Die insgesamt dreijährige Ausbildung gliedert sich in eine überwiegend fachtheoretische Ausbildung von zwei Jahren an der Fachschule, sowie in ein anschließendes Berufspraktikum von einem Jahr, welches in sozialpädagogischen Einrichtungen abgeleistet wird.

Nach erfolgreichem Absolvieren der verschiedenen Ausbildungsabschnitte erhalten die Studierenden die Berufsbezeichnung „Staatlich anerkannte Erzieherin“ beziehungsweise „Staatlich anerkannter Erzieher.“ Da nicht alle Studierenden das Berufspraktikum gleichzeitig beginnen konnten, erstreckte sich die Prüfungszeit des ersten Jahrgangs über einen Zeitraum von mehr als sechs Monaten.

Die ehemaligen Klassenlehrer Claudia Fink und Christoph Lau überreichten Zeugnisse und Narzissen und ließen mit Fotos aus der gemeinsamen Ausbildungszeit so manche Erinnerung aufleben. Was zu Beginn des Schuljahres 2010/2011 mit „Schokolade zur Begrüßung“ (die HZ berichtete) begann, wurde nun mit dem Symbol der „Narzisse zum Abschied“ vollendet, denn diese Blumen stehen nicht nur symbolisch für den Frühling, sondern auch für Gemeinschaftsfähigkeit und soziale Beziehungen. Beides spielt im Berufsleben der Erzieherinnen und Erzieher, die überwiegend mit Gruppen in den verschiedensten sozialen Einrichtungen arbeiten, eine wichtige Rolle.

Bedeutender erster Jahrgang

Abteilungsleiterin Simone Gläser hob die besondere Bedeutung des erfolgreichen ersten Jahrgangs hervor, Schulleiter Gerhard Herget ging in seinem Grußwort an die Studierenden auf des Thema Glück ein und erläuterte, dass gerade die erfolgreiche und erfüllende Berufsausübung ein wichtiger Bestandteil des persönlichen Glücksempfindens sei. Bürgermeister Ralf Orth überbrachte seine Glückwünsche im Namen der Gemeinde Philippsthal und stellte fest, dass besonders in der Arbeit einer Erzieherin oder eines Erziehers der Beruf auch „Berufung“ sein sollte.

Edeltraud Andrulis-Fiederer stellte die Idee eines Erzieherinnenstammtisches für ehemalige Studierende der Fachschule vor, der demnächst stattfinden wird und Kirsten Siegl überreichte ein Blumentöpfchen in der Hoffnung, die Ausbildungszeit in guter Erinnerung zu behalten und die dort „gesäten“ Grundlagen zu vermehren.

„Ohne die Schule in Heimboldshausen hätte ich meine Ausbildung zur Erzieherin nicht absolvieren können,“ stellte Absolventin Yvonne Vernau fest und machte damit auf die Bedeutung eines solchen Bildungsangebotes für den Kreis Hersfeld-Rotenburg aufmerksam. (red/rey)

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