Die Friedewalder Kolpingfamilie feiert ihren 50. Geburtstag im Waltradeberghaus

Nadeln für die Gründer

Die Gründungsmitglieder der Kolpingfamilie Friedewald, Alois Gruner, Heinrich Langhof, Günter Pilz, Theodor Schwarz, Adolf Tobisch und Alfons Tobisch, erhielten vom Vorsitzenden Wolfgang Herrmann, 2. von links, Ehrennadeln. Links Pfarrer Samu Rapu. Foto: Henning

Unterneurode. Die Kolpingfamilie Friedewald hat in diesen Tagen ihr 50-jähriges Bestehen gefeiert. Der 1. Vorsitzende der Familie, Wolfgang Herrmann, lud aus diesem Anlass die Mitglieder in das Waltradeberghaus nach Unterneurode ein.

Vorausgegangen war ein Festgottesdienst in der St. Johannes Kirche in Friedewald. Wolfgang Herrmann gegrüßte die Ehrengäste und Mitglieder mit einem  „Treu Kolping“ und verlas die Grußworte des Prälaten Roland Knott, dem Gründer der Kolpingfamilie Friedewald und ehemaligen Pfarrkuraten. Knott wäre gerne persönlich gekommen, besucht aber zurzeit in Wertach einen Priesterkurs.

Die Anfänge und die größeren Ereignisse in den vergangenen 50 Jahren trug Wolfgang Herrmann aus der Chronik vor. Anschließend hatte er noch die ehrenvolle Aufgabe, die anwesenden Gründungsmitglieder Alois Gruner, Heinrich Langhof, Günter Pilz, Theodor Schwarz, Adolf Tobisch und Alfons Tobisch mit Ehrennadeln auszuzeichnen. Nicht anwesend war Gründungsmitglied Alfred Exler.

Ihre persönlichen Grußworte überbrachten Diözesanpräses Albert Köchling und Diözesanvorstand Renate Nowak, Günter Pilz als Gründungsmitglied, Dieter Hohmann vom Bezirksvorstandsteam des Bezirkes Hessisches Kegelspiel und der ehemalige Kolpingbruder Michael Reis, der jetzt in Kassel wohnt und die Kolpingfamilie Kassel Zentral vertritt.

Unter den Gästen weilte auch die Pfarrgemeinderatssprecherin Ingrid Bosse aus Heringen, die ihre Ansprache bereits im Gottesdienst gehalten hatte. Nach den Gastreden überreichte Wolfgang Herrmann den Brüdern Karl-Heinz und Franz-Josef Rohrbach noch nachträglich zum 60. Geburtstag ein Geschenk mit Urkunde und bedankte sich anschließend bei den ganzen Helfern, der Organistin Herta Wagner und den Kuchenbäckerinnen. Er beendete den offiziellen Teil mit Worten von Adolph Kolping: „Anfangen ist oft das Schwerste, aber treu bleiben das Beste!“

Von Heike Henning

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