Das Schulorchester der Heringer Werratalschule ist jetzt zehn Jahre alt

Musik schweißt zusammen

Dicke Backen: Die Bläserinnen und Bläser des Heringer Schulorchesters sind mit Eifer bei der Sache.

Heringen. Das Orchester der Heringer Werratalschule ist in den vergangenen zehn Jahren zu einer festen Größe geworden. Jedes Schuljahr finden sich neue Schülerinnen und Schüler, die sich unter Anleitung des pensionierten Lehrers Josef Riedl, Gründer und langjähriger Dirigent des Musikvereins Wölf, und der Musiklehrerin Andrea Baaske musikalisch fortbilden wollen.

Damit nicht genug. Wer einmal mit dem Virus des Schulorchester infiziert wurde, den lässt die Musik nicht mehr los. Immer wieder kommen noch heute junge Erwachsene zu den Probenabenden, die vor zehn Jahren das Schulorchester mit aus der Taufe gehoben haben. „Ich finde es gut, dass es das Schulorchester gibt. Alle haben Spaß am musizieren, das spürt man“, erklärt Hans-Jürgen Taubert, dessen Sohn André, 21, schon vor zehn Jahren im Schulorchester spielte und noch heute dabei ist. Andrés Schwester Hannah spielt seit diesem Schuljahr ebenfalls im Orchester und setzt so die Familientradition fort. Und auch aus den benachbarten Kommunen verirren sich immer wieder junge Musiker an die WTS, um das Schulorchester zu unterstützen. „Das zeigt doch auch, dass unsere Arbeit geschätzt wird“, glaubt Baaske. Neben ihr und Josef Riedl gehören auch noch Elmar Sichler (Klarinette), Leiter der Bergkapelle Wintershall, Dieter Wepler (Posaune) aus Konrode und Siegfried Bachmann (Waldhorn) aus Obersuhl zu den Unterrichtenden.

Konzertpartnerschaft

Damit das Schulorchester auch künftig das Interesse vieler junger, angehender Musiker weckt, wird den Jugendlichen natürlich viel geboten. So gibt es eine Konzertpartnerschaft mit der Rotenburger Jakob-Grimm-Schule. Im Sommer des kommenden Jahren sind wieder zwei gemeinsame Konzerte in Heringen und in Rotenburg geplant. Zuvor wird es im Januar wieder ein Winterkonzert des Heringer Schulorchesters in der evangelischen Stadtkirche geben. „Der Termin steht noch nicht ganz fest“, sagt Andrea Baaske. Wohl aber der kommende Aufritt. Der steht für Samstag, 17. November, auf dem Plan. Im Foyer des Altbaus an der WTS werden die jungen Musikerinnen und Musiker ab 11.15 Uhr während des Tages der offenen Tür auftreten.

Im Zeichen des noch engeren Zusammenrückens steht dann vom 25. bis 27. Januar die Probenfreizeit in der Landesmusikakademie in Schlitz. „Dort ist fernab des Schulalltags ein richtig konzentriertes Üben möglich. Das motiviert die Jugendlichen ungemein. Zwei solcher Orchesterfreizeiten pro Jahr sind gesetzt. Das hat sich bewährt“, berichtet die Musiklehrerin.

Montag ist Probentag

Das Schulorchester probt alle 14 Tage immer montags (ungerade Wochen) von 18 bis 19.30 Uhr. Schülerinnen und Schüler der WTS, die selbst ein Instrument spielen, sind zu den Proben eingeladen. Kommen dürfen natürlich auch alle ehemaligen Mitglieder des Schulorchesters. Wer sich interessiert, kann sich mit André Taubert oder Andrea Baaske in Verbindung setzen.

Kontakt: baaske@werratalschule.de oder andre-taubert@gmx.de

Von Mario Reymond

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