Auch Heringer Verbrennungsanlage gehört zu 51 Prozent schwedischem Investmentfonds EQT

Müllheizkraftwerk: Jetzt EEW statt E.on

Heringen. Deutschlands führender Abfallverbrenner EEW – zu dem auch das Heringer Müllheizkraftwerk gehört – ist seit Beginn des Monats eigenständig. Er firmierte am 1. Juli um und veränderte zugleich seine Außendarstellung (wir berichteten). Damit ist der letzte Schritt des Eigentümerwechsels vollzogen. Der neue Name lautet „EEW Energy from Waste GmbH“.

Die ersten drei Buchstaben waren bis dato das Kürzel innerhalb des E.on-Konzerns. Dieser hatte im Frühjahr 51 Prozent der Anteile und auch die unternehmerische Führung an den schwedischen Investmentfonds EQT abgegeben. 49 Prozent der Anteile sind weiterhin im Besitz von E.on (wir berichteten).

Die EEW Energy from Waste GmbH betreibt direkt oder über Tochtergesellschaften 18 thermische Abfallverwertungsanlagen in Deutschland und dem benachbarten Ausland. Annähernd vier Millionen Tonnen Abfall pro Jahr können in den EEW-Anlagen verwertet werden. Weitere 900 000 Tonnen stehen in Anlagen zur Verfügung, die im Auftrag von Kunden beziehungsweise Partnern betrieben werden.

In den Anlagen werden sowohl Haus- und Gewerbeabfälle, als auch aufbereitete heizwertreiche Abfallfraktionen und Ersatzbrennstoffe für die Produktion von Strom, Fernwärme und Prozessdampf eingesetzt.

Die Umwelt entlasten

Durch die Energieerzeugung aus der Verbrennung von Abfall in EEW-Anlagen wird die Umwelt um mehr als 900 000 Tonnen CO2 entlastet. (red/rey) www.eew-energyfromwaste.com

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