Drei Gemeinden kooperieren bei Generationenarbeit

Im Miteinander Angebote erweitern

schenklengsfeld. Das erste Beirätegespräch zur Zusammenarbeit der drei Gemeinden Friedewald, Hohenroda und Schenklengsfeld zu Fragen der Generationenarbeit fand jetzt im „Cafe Miteinander“ im Turm am Weinberg in Schenklengsfeld statt.

Schenklengsfelds Bürgermeister Stefan Gensler begrüßte die Mitglieder des Seniorenbeirats Friedewald, den Beirat „Miteinander“ aus Schenklengsfeld und die aktiven Interessenten an der Generationenarbeit aus Hohenroda. Er freute sich, mit Marion Scherer vom Förderverein „Die Taube“ aus Bad Hersfeld sowie Stephan Wachsmuth von der Koordinierungsstelle Generationenhilfen des Landkreises, zwei kompetente Impulsgeber für das Gespräch gewonnen zu haben.

Hohes Engagement

Gensler verwies zu Beginn auf das hohe Engagement des Beirates „Miteinander“ aus Schenklengsfeld, der für die Sommermonate mit vielen Freiwilligen das Café Miteinander betrieben habe. Auch sein Friedewalder Kollege Dirk Noll zeigte sich angetan von den Räumlichkeiten im Turm und knüpft seine Hoffnung zur verstärkten Zusammenarbeit vor allem an die gegenseitige Inanspruchnahme von Angeboten in den drei Gemeinden. Hohenrodas Bürgermeister Andre Stenda wies auf das große Interesse seiner Gemeinde an der gemeinsamen Arbeit hin.

Die Gesprächsteilnehmer waren sich einig, dass jenseits des Pflegebegriffs die Kooperation der drei Gemeinden auch von Erzählcafés, Milchbankgesprächen, Computerkursen, Spieletagen sowie weiteren Angeboten begleitet werden müssen. Es müsse „in das Bewusstsein der Menschen in den drei Gemeinden gebracht werden, dass in einem solchen Verbund die einzelnen Stärken besser ihre Wirkungen entfalten können“, so Heinrich Lyding vom Beirat „Miteinander“.

Leben auf der Straße

Die Zusammenarbeit müsse dazu beitragen, „dass es in den Ortschaften der Gemeinden auch nach 18 Uhr wieder Leben auf den Straßen gibt“, so Jörg Schäfer aus Hohenroda.

Und Egolf Harbusch vom Seniorenbeirat Friedewald betonte, dass „Senioren- oder Erzählcafés nur von der „Haus-zu-Haus-Bewerbung im direkten Gespräch zum Erfolg gebracht werden können“. Hierzu wies Edith Vollmer vom Beirat „Miteinander“ auf die Erarbeitung des gemeinsamen Flyers für die generationsübergreifenden Angebote in den drei Gemeinden hin, der „seine Vollendung aber nur im bürgerschaftlichen Miteinander finden könne“. Ein erster Entwurf dazu wurde von den Teilnehmern bereits erörtert. (red/ks)

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