Kreisstraße 14 in Wehrshausen ist seit gestern wieder offiziell für den Verkehr frei

1,5 Millionen Euro verbaut

Scheren geschärft: Mit dem obligatorischen Schnitt durchs Trassierband wurde in Wehrshausen gestern die K 14 offiziell für den Verkehr freigeben. Landrat Dr. Karl-Ernst Schmidt (5. von links) und Schenklengsfelds Bürgermeister Stefan Gensler (7. von links) hatten zuvor das Verständnis der Anwohner gelobt. Immerhin dauerte die Bauzeit anderthalb Jahre. Foto: roda

Wehrshausen. Die Kreisstraße 14 im Schenklengsfelder Ortsteil Wehrshausen ist gestern offiziell von Landrat Dr. Karl-Ernst Schmidt, Bürgermeister Stefan Gensler, dem Landtagsabgeordnetem Torsten Warnecke und Ortsvorsteher Georg Pfromm freigegeben worden. Wegen Kanal-, Wasserversorgungs- und Straßenbauarbeiten war es in Wehrshausen währen der anderthalbjährigen Bauzeit zu erheblichen Einschränkungen für den Kraftverkehr gekommen.

540 Meter grundhafter Ausbau der K 14 der Ortslage von Wehrshausen – so lautete der Auftrag des Landkreises an Hessen Mobil als verantwortlicher Instanz. Für die Bauausführung zeichnete die Firma Giebel-Bau aus Eiterfeld verantwortlich. In Wehrshausen handelte es sich dabei um ein Gemeinschaftsprojekt zwischen dem Landkreis Hersfeld-Rotenburg und der Gemeinde Schenklengsfeld, wie der Landrat in einer kurzen Ansprache erläuterte. Der Landkreis gab die Straßenbauarbeiten und Erneuerung der Schrammbordanlage in Auftrag, die Gemeinde die Kanalisationsarbeiten, die Wasserversorgung sowie die Erneuerung der Gehwege in der Ortslage.

Knapp 1,5 Millionen Euro kostete nach Darstellung des Landrats das Gesamtprojekt, für das das Land Hessen aus dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz Zuschüsse für den Straßenbau von 302 000 Euro und für die Erneuerung der Gehwege von 110 000 Euro bewilligte. Auch Bürgermeister Stefan Gensler dankte dem Land Hessen für die Unterstützung. Mit Blick auf die lange Zeit der Vollsperrung dankte Gensler den Bürgern von Wehrshausen für deren Geduld. (red/rey)

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