Hohenrodas Bürgermeister Jörg Schäfer mit viel Lob in den Ruhestand verabschiedet

Im Amt Mensch geblieben

Feier zum Dienstende: Viel Lob bekam Jörg Schäfer anlässlich seiner Verabschiedung als Bürgermeister von Hohenroda. Zudem würdigte die Parlamentsvorsitzende Monika Mosebach die Rolle von Ehefrau Christa und von Tochter Katja. Foto: roda

Ausbach. Ein übervoller Saal der Bürgerbegegnungsstätte in Ausbach zeigte die Wertschätzung für Jörg Schäfer, die er sich in 18 Amtsjahren als Bürgermeister der Gemeinde Hohenroda erworben hat.

Am Mittwochabend wurde er von vielen Freunden und Wegbegleitern in den Ruhestand verabschiedet. Seine Amtszeit endet am Samstag, 31. August. Bei allem Lob für seine Arbeit und sein offenes sowie verbindliches Verhalten als Mensch sowie als Amtsperson, wurde von nahezu allen Rednern auch die Rolle von Schäfers Ehefrau Christa als stützende Kraft im Hintergrund hervorgehoben.

Namentlich Monika Mosebach als Hohenrodas Parlamentsvorsitzende war die erste der vielen Gratulanten, die Christa Schäfer persönlich und im Auftrag der Gemeindegremien für die Funktion des familiären Ruhepols mit einem dicken Blumenstrauß dankte.

Bleibt der Politik erhalten

Eine Sonnenblume für beide gab es auch von der Ersten Kreisbeigeordneten Elke Künholz mit dem Hinweis, dass Schäfer ja weiterhin als Kreistagsmitglied der Kommunalpolitik erhalten bleibe. Auch der Erste Beigeordnete der Gemeinde Hohenroda, Hans-Albert Pfaff, würdigte die jahrelange Zusammenarbeit mit Schäfer als wichtigen Bestandteil der Kommunalpolitik in Hohenroda.

Karl-Christian Schelzke, geschäftsführender Direktor des Hessischen Städte- und Gemeindebundes (HSGB) äußerte sich in seiner Ansprache zum Thema „Kommunale Demokratie“ und bestätigte dem scheidenden Bürgermeister, unter den gegenwärtig schwierigen Bedingungen viel Positives für seine Gemeinde geleistet zu haben. Zudem schätze Manfred Koch als Sprecher der Bürgermeister des Kreises Hersfeld-Rotenburg Schäfer als fairen und hilfsbereiten Kollegen. Auch sein Nachfolger im Amt, Andre Stenda, dankte Schäfer für die intensive Einarbeitung auf die bevorstehenden Aufgaben.

Gedeihliche Zukunft

Schließlich wünschte Schäfer selbst seiner Gemeinde eine gedeihliche Zukunft und bat die Bürger um Unterstützung für Stenda. Mit einem besonderen Dank an Monika Mosebach und Hans-Albert Pfaff sowie an Ehefrau Christa und Tochter Katja verabschiedete sich Jörg Schäfer von der öffentlichen Bühne.

Die Männerchöre aus Ransbach und Ausbach, der Frauenchor Ransbach sowie der Posaunenchor des gemeinsamen Kirchspiels umrahmten die Veranstaltung musikalisch. (ha)

Kommentare