Freisprechung von 58 K+S-Auszubildenden im Bürgerhaus Heringen

Als Mannschaft erfolgreich

Endlich geschafft: Als Anerkennung des Kaliwerkes Werra für den erfolgreichen Abschluss der Berufsausbildung überreichte Werksleiter Dr. Rainer Gerling (2. von rechts), den Bergbautechnologen Jan Holzhauer aus Friedewald und Daniel Jahn aus Heimboldshausen (von links) Buchpräsente. Verena Siebert, Mitarbeiterin der Personalabteilung (rechts), assistierte bei der Übergabe. Foto: roda

Heringen. 58 Auszubildende des Werkes Werra der K+S Kali GmbH haben ihre Abschlussprüfung erfolgreich bestanden. Sie wurden gestern im Bürgerhaus in Heringen freigesprochen. Gemeinschaft und Zusammenhalt – unter diesem Motto stand die Freisprechung, zu der erstmals auch die Eltern und Angehörigen der Auszubildenden eingeladen waren und die vom Blasorchester der Jahnschule in Hünfeld unter der Leitung von Stephan Mollenhauer musikalisch umrahmt wurde.

„Sie haben gemeinsam gelernt, gemeinsam gearbeitet, gemeinsam gefeiert“, sagte Werksleiter Dr. Rainer Gerling in seiner Ansprache an die frisch gebackenen Facharbeiter. „Während ihrer Ausbildung haben sie festgestellt, dass manche Aufgabenstellung im Team nicht nur einfacher zu lösen ist, sondern überhaupt auch nur zusammen mit anderen bewältigt werden kann.“

Dem schloss sich Kerstin Staudtmeister, die Leiterin der Ausbildung im Werk Werra, an: „Man hat nie als Person Erfolg, sondern nur als Mannschaft.“

Gemeinsam mit den Ausbildungsleitern überreichte der Werksleiter den jungen Leuten die Zeugnisse und Buchprämien. Für außerordentliche betriebliche Leistungen wurden die Bergbautechnologen Matthias Weise (Dippach) und Theresa Schellhas (Bad Salzungen), der Elektroniker Daniel Dietrich (Waldkappel) und die Industriekauffrau Anne-Kathrin Häfner (Dermbach) geehrt. Für besondere schulische Leistungen bekamen der Elektroniker Valentin Schneider (Oberweisenborn), der Industriemechaniker Florian Schäfer (Heringen sowie die Bergbautechnologen Jan Holzhauer (Friedewald), Andy Leifer (Langenfeld) und Theresa Schellhas (Bad Salzungen) ein Präsent.

Freigesprochen wurden gestern zehn Bergbautechnologen, sechs Kfz-Mechatroniker, sieben Chemikanten, 23 Industriemechaniker, elf Elektroniker für Betriebstechnik und eine Industriekauffrau. 24 der Jung-Gesellen kommen aus Thüringen, 34 aus Hessen. Die Bergbautechnologen und die Industriekauffrau haben ihre Ausbildung um ein halbes Jahr verkürzt.

Nur zwei gehen

Von den 58 ehemaligen Auszubildenden bleiben 56 dem Unternehmen K+S erhalten. Das entspricht einer Übernahmequote von 96,55 Prozent.

Gratulationen zum erfolgreichen Ausbildungsabschluss kamen auch von Vertretern der Beruflichen Schulen Bad Hersfeld, von Harald Döll, dem Vorsitzenden des Betriebsrates des Werkes Werra, und Marie-Kristin Lange von der Jugend- und Auszubildendenvertretung. Döll sagte: „Ihr verleiht K+S in der Zukunft das Gesicht.“ (red/rey)

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