Gesamtschule Schenklengsfeld verabschiedet Haupt- und Realschüler

Mädchen haben Nase vorn

Abschiedslied: Die Klasse R 10.2 hatte sich für einen musikalischen Beitrag entschlossen und einen neuen, schulzeitbezogenen Text zu Adel Tawils bekanntem Song „Lieder“ verfasst, mit dem sie das Publikum zum Mitsingen einluden. Foto: nh

Schenklengsfeld. Die Real- und Hauptschüler der Abschlussjahrgänge an der Gesamtschule Schenklengsfeld (GSS) sind jetzt verabschiedet worden. Die offizielle Begrüßung und Ansprache zur Schulentlassfeier war natürlich Chefsache. Schulleiter Oskar Ruhl erinnerte in seiner Rede zunächst an die Wichtigkeit von Schule und Bildung. In diesem Zusammenhang zitierte er den bekannten Großindustriellen Henry Ford: „Die Wettbewerbsfähigkeit eines Landes beginnt nicht in der Fabrikhalle oder im Forschungslabor. Sie beginnt im Klassenzimmer.“

Nicht ohne Stolz berichtete der Schulleiter anschließend einige Fakten und Zahlen aus der hervorragenden Leistungsbilanz seiner Entlassschüler: 15 der 23 Hauptschüler erhielten einen qualifizierenden Hauptschulabschluss.

Von den Realschülern erreichten 24 von 38 den qualifizierenden Realschulabschluss, zwölf der Realschüler bekamen ein Zeugnis mit einer eins vor dem Komma. Etwas nachdenklich stimmte den Schulleiter, dass elf der zwölf Schülerinnen waren. „Sind die Mädchen klüger, die besseren Schüler, sind sie den Jungen in der (Persönlichkeits-) Entwicklung voraus oder profitieren sie mehr von der Art des Unterrichtens?“, fragte Ruhl – künftige Schulergebnisse werden wohl mehr Hinweise liefern.

Melina Teubert erhielt den Preis für herausragende schulische Leistungen in der Klasse H9, bei den Realschülern wurden gleich drei Schülerinnen für ausgezeichnet: Annika Neuwirth (R10.1) mit einem Notenschnitt von 1,1, Merle Stanzel und Aliena Kempf (beide Klasse R10.2) mit einem Notendurchschnitt von jeweils 1,3. Für besonderes soziales Engagement wurden Maria Brenzel (R10.1) und Theresa Kirsch (R10.2) ausgezeichnet. (red)

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