Lieberknecht besucht K+S in Unterbreizbach

Christine Lieberknecht

Unterbreizbach. Die thüringische Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht hat gestern den K+S-Standort Unterbreizbach besucht. Sie habe sich von den anspruchsvollen technischen Anforderungen und der engagierten Arbeit der Mitarbeiter beeindruckt gezeigt, heißt es in einer K+S-Pressemitteilung.

Das Unternehmen habe den Standort Unterbreizbach seit der Fusion der west- und ostdeutschen Kali-Industrie im Jahre 1993 konsequent modernisiert und ausgebaut. „Wir haben nahezu 350 Millionen Euro in Thüringen investiert, weil wir von Anfang an von der Zukunftsfähigkeit dieses Standorts überzeugt waren“, erklärte K+S-Vorstandsvorsitzender Norbert Steiner. Die Investitionsprojekte hätten unter anderem Modernisierungen und Effizienzsteigerungen, den Aufschluss von Rohstoffvorkommen, Maßnahmen zum Gewässerschutz sowie die untertägige Abfallverwertung umfasst.

Auch bei der Verringerung von Produktionsrückständen habe K+S in Unterbreizbach Erfolge vorzuweisen. So werde seit Ende der 90er Jahre nach einer Umstellung des Aufbereitungsprozesses der feste Rückstand als Spülversatz in untertägige Kuppenhohlräume verbracht. Dieser Entsorgungsweg bestehe wegen der günstigen geologischen Bedingungen nur an diesem Standort und mache die Anlage einer Rückstandshalde verzichtbar. Auf diese Weise sei es möglich gewesen in Unterbreizbach den Anfall von Salzabwasser um über 80 Prozent zu reduzieren. (red/rey) Foto: k+s

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