Ein Teil der Philippsthaler Kindergartenkinder ist jetzt im Schloss untergebracht

Langsam wird’s richtig eng

Gut eingelebt: Die Mädchen und Jungen einer Philippsthaler Kindergartengruppe mussten aus Platzgründen vorübergehend in von der Gemeinde angemietete Räume im Schloss umziehen. Foto: Reymond

Philippsthal. In der kinderreichen Gemeinde Philippsthal gibt es langsam aber sicher ein Problem mit der Betreuung der Mädchen und Jungen im evangelischen Kindergarten – die Einrichtung platzt sprichwörtlich aus allen Nähten.

Umzug ins Schloss

Aus diesem Grund musste jetzt eine Gruppe aus dem evangelischen Kindergarten „Kleine Landgrafen“ in das Schloss umziehen. Dieser zeitlich befristete Auszug ist notwendig geworden, weil in Philippsthal einige berufstätige Eltern ihre einjährigen Kinder für einen Krippenplatz angemeldet hatten. Zurzeit sind es fünf der ganz jungen Kinder, die einen solchen Betreuungsplatz benötigen. Aus diesem Grund wurde bereits eine Krippengruppe im evangelischen Kindergarten eingerichtet.

Weil aber zusätzliche Räume in der Einrichtung selbst auf die Schnelle natürlich nicht herzuzaubern waren, mietete die politische Gemeinde Räumlichkeiten im Schloss an (wir berichteten). In die zogen jetzt einige der größeren Kinder aus dem evangelischen Kindergarten ein. Sie machten quasi Platz für die ganz jungen Krippenkinder. Deren Zahl wird zu Beginn des Jahres auf insgesamt neun und bis Mai auf zehn ansteigen – eine erste Krippengruppe wäre damit voll.

Weil es darüber hinaus ab dem Sommer noch weitere Anmeldungen für Krippenplätze gibt, musste die Gemeinde handeln.

Neubau bis August fertig

Bis August kommenden Jahres soll ein Anbau an den derzeitigen Kindergarten entstehen. In diese neuen Räume werden dann alle Krippenkinder einziehen. Dann dürfen auch die kleinen Landgrafen, die derzeit im Schloss untergebracht sind, wieder in ihren altvertrauten Kindergarten zurückkehren.

Von Mario Reymond

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