Trophäenschau der Rotwild-Hegegemeinschaft Seulingswald

Lange Abschussliste

Weidmannsheil: Zur Hegeschau der Rotwild-Hegegemeinschaft Seulingswald wurden auch die Jagdtrophäen der im vorigen Jahr erlegten Wildtiere ausgestellt. Gutachter Wilhelm Herzog erklärt hier den Jägern Uwe Buchen und Marius Giebel (von links) typische Erkennungsmerkmale verschiedener Hirschgeweihe. Foto: roda

Schenklengsfeld. Die Rotwild-Hegegemeinschaft Seulingswald hielt ihre Hegeschau und Mitgliederversammlung im Tafelhaus Steinhauer in Schenklengsfeld ab.

Die Hegeschau bot einen Überblick über die im vergangenen Jagdjahr erbeuteten Hirschgeweihe. Ausgestellt waren etwa 50 Trophäen. Der Großteil waren zur Strecke gekommene Abschusshirsche bis zum Alter von vier Jahren. Auch dabei waren acht reife Erntehirsche, die das Zielalter von mindestens zehn Jahren erreicht hatten. Beeindruckt waren die Mitglieder und Gäste auch von vier stärkeren Fallwildhirschen. „Auch für erfahrene Jäger ist es immer wieder interessant und lehrreich, sich mit den unterschiedlichen Geweihausprägungen, -formen und -entwicklungen auseinanderzusetzen“, teilte der Vorsitzende der Hegegemeinschaft, Dr. Hans-Werner Führer, mit. Karl-Wilhelm Herzog besprach die einzelnen Trophäen.

Die anschließende Mitgliederversammlung widmete sich vorrangig der Abschussplanung für die kommende Jagdsaison. Einstimmig wurde für die zur Hegegemeinschaft gehörenden 93 Reviere festgelegt, in diesem Jahr 359 Stück Rotwild schießen zu wollen. Die Hegegemeinschaft übermittelt diesen Vorschlag jetzt an die untere Jagdbehörde beim Landkreis, die den Abschuss rechtsverbindlich festsetzt. Wie Dr. Führer anmerkte, sollte zumindest versucht werden, diese Vorgabe zu erfüllen. Der festgesetzte Abschuss könne aber auch um 30 Prozent überschritten werden.

Bei den anschließenden Wahlen kandidierten alle Vorstandsmitglieder wieder für ihre jeweiligen Posten. Alle Kandidaten wurden von der Versammlung bestätigt.

Vorsitzender bleibt demnach Dr. Hans-Werner Führer aus Rotenburg. Seine beiden Stellvertreter sind die beiden Ronshäuser Karl Hempel und Klaus Horchler. Schriftführer Harald Rössing kommt ebenfalls aus Ronshausen. Für die Finanzen zeichnet Jürgen Göbel aus Heringen verantwortlich.

Die beiden Jagdausübungsberechtigten mit überwiegender Feldjagd sind Gerd Schad aus Bosserode und Rolf Schütz aus Bad Hersfeld. Der Jagdausübungsberechtigte der privaten Waldjagden ist der Haunecker Heinrich Eigenbrod. Vertreter der Jagdrechtsinhaber bleibt weiterhin Albert Rimbach aus Sontra-Blankenbach.

Die Mitgliederversammlung der Rotwild-Hegegemeinschaft Seulingswald wurde musikalisch von der Bläsergruppe des Kreisjagdvereins Hersfeld umrahmt. (red/rey)

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