Friedewald und Hohenroda erhalten 50.000 Euro

Landesgeld für die Kooperation

Prominenter Geldbote: Regierungspräsident Dr. Walter Lübcke (Mitte) überreichte den Bewilligungsbescheid des Landes Hessen über 50 000 Euro an die Bürgermeister Dirk Noll, Friedewald (links), und Andre Stenda, Hohenroda. Mit dem Betrag soll die interkommunale Zusammenarbeit der beiden Gemeinden unterstützt werden. Foto: roda

Friedewald. Die Gemeinden Friedewald und Hohenroda arbeiten seit Mai in verschiedenen Bereichen der Verwaltung zusammen.

Einen Bewilligungsbescheid über 50.000 Euro für die beim Land Hessen beantragte Unterstützung überreichte Kassels Regierungspräsident Dr. Walter Lübcke nun an die Bürgermeister Dirk Noll und Andre Stenda.

Das Geld dafür stammt aus dem Landesausgleichsstock des Innenministeriums und soll die interkommunale Zusammenarbeit (IKZ) fördern. Friedewald und Hohenroda hatten seinerzeit die Kooperation im Bereich der Gemeindekasse und der Steuerverwaltung sowie einer gemeinsamen Kämmerei vereinbart.

Der bewilligte Betrag wird vom Regierungspräsidium ausgezahlt und dient unter anderem der Mitarbeiterschulung sowie zur Beschaffung von datentechnischen Geräten und Programmen.

Zufriedener RP

Bei der Bescheidübergabe äußerte sich Dr. Lübcke erfreut über die Zusammenarbeit der beiden Gemeinden. Die Kooperation werde Kosten sparen und mindere durch gezielten Mitarbeitereinsatz auch den immer stärker werdenden Fachkräftemangel. Zudem begegne sie der in letzter Zeit öfter erhobenen Forderung nach einer weiteren Gebietsreform.

Effizienzgewinn gefordert

Als Gegenleistung für die Förderung müssen die beiden Gemeinden jährlich einen Effizienzgewinn bezüglich der Sachgebiete ausweisen und dies zum 31. Dezember des Jahres 2016 in einem Bericht dokumentieren. (ha)

Kommentare