Die Kunst der Fuge – achtstimmig

Philippsthal. Ausgehend von der „Kunst der Fuge“ Johann Sebastian Bachs schuf die in Berlin lebende Organistin und Komponistin Maria Scharwieß die „Achtstimmige Kunst der Fuge“. Das Werk, von dem der Komponist Jan Janca im „Forum Kirchenmusik“ (2/2006) als einer „dem Lehrwerk Bachs verpflichteten und ebenbürtigen Musik“ und „großartigen Leistung von epochaler Bedeutung“ spricht, enthält Parallelfugen zu sämtlichen Teilen der Kunst der Fuge.

Diese können separat gespielt werden, aber auch gleichzeitig mit den Fugen Bachs als achtstimmige Kontrapunkte erklingen.

Kaum unterscheidbar

Im Kontext mit modernen, ebenfalls auf die Fugenkunst bezogenen Stücken stellen das ADUMÁ-Saxophonquartett und die Organistin Barbara Matthes am Samstag, 22. November, ab 19 Uhr in der Philippsthaler Schlosskirche einige der achtstimmigen Fugen vor. Ein spannendes Hörerlebnis, wenn „alt“ auf „neu“ trifft und Saxophone und Orgel kaum noch voneinander unterscheidbar sind.

Noch sind Karten im Vorverkauf bei Zeitschriften Fritsch, der Praxis im Schloss in Philippsthal und in Vacha in der Einhorn-Apotheke für acht Euro erhältlich. An der Abendkasse beträgt der Eintritt dann 10 Euro. (rey)

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