Ausstellung „Ganz persönlich“ der Werratalschule Heringen im Kalimuseum

Künstlerische Einsichten

Aufstieg oder Absturz: Mit einer Treppe als Symbol für Erfolg oder Misserfolg (Bild unten) hat sich Hannah Ruch (rechts) kreativ beschäftigt. Darüber spricht sie anlässlich der Ausstellungseröffnung mit ihrer Kunstlehrerin Ulrike Hoffmann. Foto: roda

Heringen. Ganz persönlich haben sich Schülerinnen und Schüler der Werratalschule Heringen aus der Jahrgangsstufe 8 sowie den drei Oberstufenklassen mit Erinnerungen, Emotionen ihrem Äußeren oder mit Gegenständen künstlerisch während des Schuljahrs 2011/12 im Unterricht beschäftigt.

Ihre Ideen haben sie dann als Formen und Farben malerisch oder grafisch aufs Papier gebracht sowie inszeniert und fotografiert. Heraus kamen dabei Arbeiten mit tiefgründigen Einblicken in die Fantasie der jungen Künstler.

Alle Werke sind nun im Heringer Werra-Kalibergbau-Museum unter der Bezeichnung „Ganz persönlich“ bis zum 28. August ausgestellt. Anlässlich der Eröffnung gab es dafür schon mal ein dickes Lob von Bürgermeister Hans Ries, der den Bildern durchaus Profiqualität zumaß. Gleichfalls erfreut äußerte sich Schulleiter Gerhard Ferenszkiewicz über die kreativen Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler.

Dieter Schlieben vom Museumsförderkreis ist zudem überzeugt, dass Ausstellungen von solchem Niveau im Kalimuseum den richtigen Rahmen geboten bekämen. Angetan von den fantasievollen Darstellungen war auch Christéle Macaigne, stellvertretende Bürgermeisterin aus Rombas und dort für Kultur zuständig. Sie hatte außerdem zwei Werksammlungen mit nach Heringen gebracht.

Davon sind die zwölf großformatigen Fotos von Migrantinnen unter dem Titel „Portraits“ ebenso im Kalimuseum ausgestellt.

Eine weitere Bilderserie des Fotografen Patrick Kuhn über die Industriekultur in Lothringen war während des Stadt- und Museumsfestes an der evangelischen Kirche zu sehen. (ha)

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