Entsorgung der Salzabwässer bleibt Thema

K+S: Studie ist noch nicht abgeschlossen

+

Heringen. Von einem endgültigen Aus für die Entsorgung der Salzabwässer aus der eigenen Produktion über Fernleitungen hin zur Oberweser oder zur Nordsee will K+S-Sprecher Ulrich Göbel noch nichts wissen.

Es habe am Montag zwar die Vorstellung einer Studie der Uni Leipzig gegeben, wonach die Pipeline-Lösungen hinsichtlich der Kosten und dem angeblichen Nutzen in keinerlei Verhältnis stünden (wir berichteten). „Noch ist aber nichts spruchreif. Es handelt sich um einen vorläufigen Studienstand, der sich noch verändern kann. Das endgültige Gutachten liegt also überhaupt noch nicht vor. Auch kennen wir die bisherigen Papiere nicht. Wir als Unternehmen haben nur Daten an die Uni geliefert“, erklärt Ulrich Göbel.

Der K+S-Sprecher rechnet frühestens in der kommenden Woche mit der fertigen Studie. Das Land Hessen hatte bereits anhand der vorliegenden Studienerkenntnisse signalisiert, dass K+S sich dem Pipeline-Bau entziehen könne. Dann müssten jedoch andere Entsorgungswege für die in den Werken Werra anfallenden Kali-Abwässer gefunden werden, da die Versenkerlaubnis in den Plattendolomit am 30. November 2015 ausläuft. Auch die Entsorgung der Salzabwässer in die Werra ist vom Regierungspräsidium befristet zugesagt worden. Letzter Tag ist hier der 31. Dezember 2020. (rey) Aus den Ländern

Kommentare