Hessischer Wirtschaftsminister war unter Tage

K+S: Rentsch lobt Rohstoffnutzung

Unter Tage: K+S-Vorstandsvorsitzender Norbert Steiner (links), Wirtschaftsminister Florian Rentsch (Mitte) und Werkleiter Dr. Rainer Gerling (rechts) sind sich einig, dass Rohstoffsicherung eine wichtige Bedeutung für die deutsche Industrie hat. Foto: nh

Philippsthal. Der hessische Wirtschaftsminister Florian Rentsch besuchte gestern auf Einladung des K+S-Vorstandsvorsitzenden Norbert Steiner das Kaliwerk Werra im hessisch-thüringischen Kalirevier. Rentsch informierte sich während der gemeinsamen Grubenfahrt am Standort Hattorf über die untertägige Förderung von Kalisalzen, die von K+S zu weltweit nachgefragten mineralischen Düngemitteln oder Industrieprodukten bis hin zu hochreinen Salzen für die Pharma-Industrie veredelt werden. Der Minister zeigte sich von dem hohen technischen Niveau des Bergwerksbetriebes, den anspruchsvollen Sicherheitsstandards und der engagierten Arbeit der Bergleute beeindruckt.

Beitrag zur Ernährung

„Mit unseren hier erzeugten Produkten auf der Basis heimischer Rohstoffe leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Ernährung der stetig steigenden Weltbevölkerung und schaffen ein umfassendes Leistungsangebot für Landwirtschaft, Industrie und private Verbraucher. Das Werk Werra ist eine wichtige Säule im Unternehmensverbund und ein bedeutender Wirtschafts- und Strukturfaktor für die Region und die hier lebenden Menschen“, erklärte Steiner.

Steiner hob auch hervor, dass K+S neben dem Einsatz moderner Explorations- und Gewinnungsverfahren die Verfahrenstechnik laufend weiterentwickele, um die Wertstoffausbeute zu steigern und den Einsatz von Energie und Wasser zu senken. „Wir werden auch weiterhin intensiv daran arbeiten, die unvermeidbaren Eingriffe in die Natur so gering wie möglich zu halten. Aber wir erwarten auch, dass Andere ihrer Verantwortung zur Sicherung einer nachhaltigen Produktion im hessisch-thüringischen Kalirevier gerecht werden“, so Steiner weiter.

Für Minister Rentsch hat die Rohstoffsicherung eine „eminent wichtige Bedeutung“ für die Industrieunternehmen. Die sichere Versorgung mit Rohstoffen rangiere ganz oben auf der industriellen Prioritätenliste. „Zwar ist Hessen nicht mit einem großen Rohstoffreichtum gesegnet. K+S ist aber als Marktführer ein herausragendes Beispiel dafür, dass wir die Rohstoffe, über die wir verfügen, konsequent nutzen und effizient weiterverarbeiten und einsetzen können. Rohstoffsicherung findet auch im eigenen Land statt. K+S beweist das“, merkte der hessische Wirtschaftsminister an. (red/rey)

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