Einer für alle und alle für einen – K+S-Mitarbeiter sehen zur Belohnung die Musketiere

Krönung der Ideenkönige

Ihre Ideen bringen das Werk Werra der K+S Kali GmbH ein Stück weiter voran. Foto: nh

Philippsthal. Alle Jahre wieder zeichnet das Kaliwerk Werra diejenigen Mitarbeiter aus, die sich beim kontinuierlichen Verbesserungsprozess (KVP) mit besonders vielen umgesetzten Verbesserungsvorschlägen hervorgetan haben. Diese engagierten Mitarbeiter, die mit ihren Ideen zu einer deutlichen Optimierung der Arbeitsbedingungen beigetragen haben, dürfen sich „Ideenkönige“ nennen. Der Titel wird seit vier Jahren im Kaliwerk Werra verliehen.

Kürzlich wurden 14 Mitarbeiter als Ideenkönige 2012 geehrt. Für sie und ihre Partnerinnen und Partner veranstaltete das Unternehmen einen exklusiven Empfang mit einem festlichen Menü gemeinsam mit der Werksleitung und der Abteilung Ideen-Quelle Werra (IQW). Anschließend besuchte man gemeinsam das Stück „Die drei Musketiere“ bei den Bad Hersfelder Festspielen.

Einfallsreichtum lobenswert

„Einer für alle und alle für einen“, zitierte Werksleiter Dr. Rainer Gerling in seiner Rede beim Empfang den bekanntesten Spruch aus dem Stück. Auch im Namen seiner beiden Werksleiterkollegen Roland Keidel und Christoph Wehner lobte er das Engagement und den Einfallsreichtum der Mitarbeiter. „In gewisser Weise bringen auch Sie die Eigenschaften der Musketiere mit: Mut, Einsatz für andere und die Gesellschaft und Verantwortung.“

Er forderte die Mitarbeiter auf, weiterhin aufmerksam zu bleiben und wie bisher mit offenen Augen durch den Betrieb zu gehen. „Wir brauchen Mitdenker wie Sie!“

Insgesamt haben sich im Jahr 2012 im Werk Werra knapp 2900 Mitarbeiter mit 7700 Verbesserungsvorschlägen am Ideenmanagement beteiligt. Einen Eindruck davon, wie facettenreich das Ideenmanagement ist und wie viele Möglichkeiten bestehen, sich mit Ideen einzubringen, vermittelten vier Ideenkönige, die beim Empfang ihre Verbesserungsvorschläge vorstellten: Klaus Ernst erläuterte seinen Vorschlag „Reifenreparaturen und Runderneuerungen“. Thorsten Köhler berichtete über den Nutzen seiner universal einsetzbaren Fertigschalung für Betonarbeiten in der Grube. Um eine langlebige Bohrgetriebeabdichtung am Naherkundungsbohrwagen ging es beim Vorschlag von Philipp Rodeck. Matthias Rost stellte gleich mehrere seiner Vorschläge vor, unter anderem den Einsatz eines Antibeschlagungssprays für Brillen, Visiere und Arbeitsschutzbrillen, was zu mehr Arbeitssicherheit führt. Daniel Winters Vorschlag, die Getriebemotoren der ESTA-Aggregate gegen neue auszutauschen, gewährleistet ein Mehr an Produktionssicherheit. Von den Vorschlägen profitieren nicht nur die Einreicher, sondern viele andere Mitarbeiter und das Unternehmen. Wie gesagt: Einer für alle… (red/rey)

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