Bundestagsabgeordneter Michael Roth bei ACO Passavant in Philippsthal

Krisenfestes Werratal

Philippsthal. Das Traditionsunternehmen ACO Passavant vermeldet weiterhin steigenden Umsatz und sichere Arbeitsplätze. Dies erfuhr Bundestagsabgeordneter Michael Roth gemeinsam mit Bürgermeister Ralf Orth bei einem Rundgang durch die Produktionsstätten mit der Geschäftsführung und den Mitarbeitern.

Keine Entlassungen

Die ACO Passavant GmbH hat sich auf innovative Systemlösungen im Bereich der Gebäudeentwässerung spezialisiert und mit ihren hochwertigen Produkten weltweit einen Namen gemacht. Geschäftsführer Michael Hennings freute sich über den Besuch aus der Politik und berichtete über die aktuelle Geschäftsentwicklung. „Als Traditionsunternehmen sind wir stolz darauf, dass wir die Wirtschafts- und Finanzkrise bislang so gut überstanden haben. Unser Umsatz hat sich in den vergangenen zehn Jahren nahezu verdoppelt. Zudem mussten wir dank der verbesserten Kurzarbeiterregelung trotz Krise keine Beschäftigen entlassen“, lobte Hennings das noch unter Arbeitsminister Olaf Scholz (SPD) erweiterte Instrument.

An den beiden Produktionsstandorten des Unternehmens in Philippsthal und im thüringischen Stadtlengsfeld sind derzeit 332 Frauen und Männer beschäftigt – 152 in Philippsthal. Am Standort im Werratal werden vor allem Bauteile aus Edelstahl gefertigt, die später zur Gebäudeentwässerung in Wohnhäusern, Hotels und Kliniken sowie im Gewerbe- und Industriebau eingesetzt werden.

Bei seinem Rundgang in der Produktionshalle lobte Roth die positive Geschäftsentwicklung des Unternehmens: „Wir brauchen starke und innovative Unternehmen wie die ACO Passavant, um Arbeitsplätze in unserer Region zu sichern. Umso wichtiger ist es, dass das Unternehmen bislang gut durch die Krise gekommen ist und weiter in den Standort Philippsthal investiert hat.“

Roth verwies aber auch darauf, dass steigende Umsatz- und Mitarbeiterzahlen in Zeiten der Finanz- und Wirtschaftskrise in Europa keine pure Selbstverständlichkeit seien.

Euro-Staaten stabilisieren

„Den exportorientierten Unternehmen in unserer Region kann es nicht gut gehen, wenn die Wirtschaft im Rest Europas am Boden liegt. Wenn es uns nicht gelingt, die krisengeschüttelten Euro-Staaten dauerhaft zu stabilisieren, dann droht die Krise auch auf Deutschland überzugreifen. Daher retten wir nicht nur Griechenland oder Spanien, sondern letztlich auch den Wohlstand und die Arbeitsplätze hier bei uns in Nordhessen“, betonte der Bundestagsabgeordnete. (red/rey)

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