Ausschuss soll Gespräche mit Land und K+S führen

Der Kreistag will die Kaliforschung halten

Bad Hersfeld. Die Verlagerung des Kaliforschungsinstituts vom K+S-Standort Wintershall über die Landesgrenze ins thüringische Unterbreizbach ist auf höchster politischer Ebene schon seit langer Zeit abgestimmt.

Das Institut zieht es hinüber nach Thüringen, weil es dort einen Zuschuss zum Gesamtprojekt in Höhe von 30 Prozent gibt. Bei geplanten Investitionen von 30 Millionen Euro durch die K+S AG wären das bis zu neun Millionen Euro. Eine Landesförderung in Hessen dagegen würde maximal 200 000 Euro betragen (wir berichteten).

Trotz dieser Tatsache möchte der Kreistag in Bad Hersfeld nicht kampflos aufgeben. Einstimmig wurde während der Sitzung am Montag der Kreisausschuss aufgefordert, sich bei der hessischen Landesregierung und der Firma K+S dafür einzusetzen, dass das Kaliforschungsinstitut im Landkreis verbleibt und die bereits getroffene Entscheidung zur Verlagerung nach Thüringen rückgängig gemacht wird. (rey)

Kommentare