Resolution für nächste Kreistagssitzung eingebracht – Pipelines seien „umweltpolitisch vernünftig“

SPD im Kreis ist für Laugen-Leitung

Hersfeld-rotenburg. Der SPD-Unterbezirk Hersfeld-Rotenburg spricht sich für den Bau der „K+S-Laugen-Pipelines“ aus. Die Pipelines seien auf Dauer die günstigeren Transportsysteme, ressourcenschonend, energetisch sparsam und letztlich auch umweltpolitisch vernünftig.

Die SPD-Kreistagsfraktion hat deshalb für die kommenden Sitzung eine Resolution eingebracht, die sowohl die Pipeline zwischen Neuhof und Philippsthal begrüßt, wie auch eine Pipeline gen Nordsee fordert.

Danach soll der Kreistag nachdrücklich den gut 80 Kilometer langen Bau der Pipeline zwischen den Standorten Neuhof und Philippsthal unterstützen, nachdem eine Versenkerlaubnis in den Untergrund nicht mehr erteilt werden konnte. Der bislang wesentlich über die Straße von Tanklastfahrzeugen abgewickelte „Laugentransport“ sei keine Alternative zum Transport durch eine Pipeline.

Zudem unterstützt der Kreistag des Landkreises nachdrücklich die Forderung des „Runden Tisches“, eine Pipeline aus dem Werratal an die Nordsee zur Einleitung der „Lauge“ zu bauen. Dazu ist einerseits das Unternehmen K+S gefordert, die notwendigen Genehmigungsunterlagen einzureichen. Zum anderen ist das Land Niedersachsen aufgefordert, seine Boykott-Haltung gegen eine „Nordsee-Pipeline“ aufzugeben. Sollte Niedersachsen seine Haltung aufrecht erhalten, sieht der Kreistag eine Pipeline an die Oberweser als Alternative zur Entlastung der Werra. (red/nm)

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