Enteignung – Regierungspräsidium zieht die fehlenden Grundstücke zweier Eigentümer ein

Kraftwerksstraße: Bau geht bald weiter

Heringen. Beim Bau der Kraftwerksstraße in Heringen wird es zu keinen weiteren Verzögerungen mehr kommen. Wie Bürgermeister Hans Ries mitteilt, hat das Regierungspräsidium eine sogenannte Besitzeinweisung vorgenommen. Das heißt, die letzten Grundstücke von zwei Eigentümern, die nicht an die Stadt verkaufen wollten, werden enteignet. Ab dem 15. März kann die Stadt demnach über die Flächen verfügen.

Schneller als erwartet

„Damit ist nicht eingetreten, was einige Stadtverordnete immer wieder prophezeiten, nämlich dass dieser Prozess mindestens zehn Jahre in Anspruch nehmen würde und bis dahin auch die enorm wichtige Kraftwerksstraße nicht gebaut werden könnte“, stellt Ries fest.

Von diesem Erfolg profitiere auch K+S. Das Unternehmen könne nun Teile seines Verbundleitungssystem im Zuge des Kraftwerksstraßenbaus mit in die Erde bringen.

„Aufatmen dürfte auch Hessen Mobil, da die Werrabrücken samt vier weiterer Durchlässe 2015 wegen Baufälligkeit weggerissen und durch neue Bauwerke ersetzt werden müssen. Ohne die Kraftwerksstraße würde für die Anlieger der Wölfershäuser Straße eine hohe Belastung und für die Kaliindustrie eine äußerst schwierige verkehrliche Situation eintreten“, führt Ries aus. (red/rey)

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