Politischer Aschermittwoch mit SPD-Staatssekretärin Elke Ferner im Bürgerhaus

Kehraus in Heringen

Einen Blumenstrauß: AfA-Unterbezirksvorsitzender Bernd Stahl (links), Erste Kreisbeigeordnete Elke Künholz (Zweite von links) und Landtagsabgeordneter Torsten Warnecke (rechts) bedanken sich bei Staatssekretärin Elke Ferner (Zweite von rechts) für ihre Rede während des politischen Kehraus der Sozialdemokraten in Heringen. Foto: Giese/nh

Heringen. Mit ihrem traditionellen „politischen Kehraus“ haben die Sozialdemokraten in Heringen die heiße Phase des Landratswahlkampfs eröffnet. In der gut gefüllten Halle erläuterte die Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Elke Ferner, die Politik der SPD in der Bundesregierung in Berlin. Dabei lobte sie vor allem die Einführung des Mindestlohns.

„Eine deutliche Verbesserung für Millionen Beschäftigter! Kein Wunder, dass dies Kritik bei denen hervorruft, die keine anständige Bezahlung für anständige Arbeit geben wollen“, verdeutlichte Ferner die Lage und fügte hinzu: „Und eine Rente nach 45 Beitragsjahren mit 63 Lebensjahren ist doch nur Recht“.

Zusätzliches Geld

Unter das Motto „Versprochen – gehalten“ stellte Ferner weitere Themen vor wie die Bekämpfung von Steuerbetrug, Verbesserungen der Ausbildungsförderung und zusätzliches Geld für die Bundesländer. „Wir wollen sachliche Politik machen. Olaf Scholz zeigt mit der Wahl in Hamburg, dass das der richtige Weg ist“, wies Ferner in die Zukunft. Dem Landkreis Hersfeld-Rotenburg wünschte Elke Ferner einen sozialdemokratischen Wahlsieg bei der Wahl am 15. März.

In dem abschließenden Dank hoben der AfA-Vorsitzende des Unterbezirkes, Bernd Stahl, und der SPD-Unterbezirksvorsitzende Torsten Warnecke am Kalistandort Heringen die Wichtigkeit des Bergbaus hervor: „Sichere Arbeitsplätze, ein weltweit gefragtes und benötigtes Produkt – Düngemittel – sowie Hochtechnologie unterstreichen die Bedeutung des Werkes Werra von K+S. Das systematische Torpedieren der weiteren Produktion sei nicht hilfreich. So mancher, der sofortige Lösungen fordere, solle doch ehrlicherweise sagen, dass ihm der Bergbau nicht passe“. (red/rey)

Kommentare