Stadtverordnete fordern abermalige Prüfung

Kanalprojekte liegen in Heringen auf Eis

Heringen. Einige Kanal- und Straßenbauprojekte in Heringen liegen weiter auf Eis. So haben die Stadtverordneten mehrheitlich abgelehnt, eine Verwaltungsvereinbarung zur grundhaften Erneuerung der Hauptstraße und der Wölfershäuser Straße mit dem Land Hessen abzuschließen. Der Tagesordnungspunkt wurde während der Sitzung am Donnerstag abgesetzt. Ebenso die Beschlussfassung zum Wirtschaftsplan der Stadtwerke.

Das Gros der Stadtverordneten befürchtet bei den Bauvorhaben eine Luxuslösung, die Bürgermeister Hans Ries angestrengt habe. Die Kommunalaufsicht, die über die Finanzen der Städte und Gemeinden wacht, wurde seitens der Parlamentarier kurzfristig um Hilfe gebeten. Jetzt werden sämtliche Planungen, wie von der Kommunalaufsicht schriftlich am 26. März empfohlen, noch einmal in Augenschein genommen, um vielleicht eine günstigere Bauvariante zu finden.

Zuvor hatten dieselben Parlamentarier den Regierungspräsidenten am 25. Februar bei einem Gespräch um Hilfe gebeten, die Projekte auf das Jahr 2021 zu verschieben, um den geforderten Haushaltsausgleich 2017 nicht zu gefährden. Doch der RP hatte nach Rücksprache mit den Wasserbehörden in seiner Antwort an die Stadt am 24. März keinerlei Aufschub mehr geduldet, da durch Laugeneintrag im Bereich der Wölfershäuser Straße auch die Kläranlage gefährdet sei. (rey) zum tage, Lokalseite 7

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