Kreisausschuss soll sanierte Straße umbauen

K 4: Magistrat sieht Handlungsbedarf

Heringen. Die Kreisstraße 4 zwischen Widdershausen und dem Abzweig Leimbach ist erst kürzlich saniert worden. Doch beim Werrahochwasser der vergangenen Wochen war ein Teil der Bankette bereits wieder fortgespült worden (wir berichteten).

Heringens Bürgermeister Hans Ries sieht im falschen Ausbau der K 4 die Ursache für die neuerlichen Schäden. Die neue Decke sei einfach auf die vorhandene Fahrbahn aufgetragen worden, sodass es zu einer Erhöhung der Fahrbahn im Hochwassergebiet gekommen sei. „Diese liegt nun da wie ein Damm und verhindert den ordentlichen Abfluss bei Hochwasser“, teilt Ries mit.

Aus all diesen Gründen hat der Magistrat der Stadt Heringen in seiner Sitzung am 11. Juni beschlossen, den Kreisausschuss aufzufordern, die K 4 so umbauen zu lassen, dass sie den tatsächlichen verkehrlichen Belastungen, der Vermeidung von zusätzlichen Hochwasserschäden und der Sicherheit der Verkehrsteilnehmer gerecht werde.

Offenkundig unvernünftig

„Festgestellt wird vom Magistrat zudem, dass die seitens der Stadt und der Bürger immer wieder vorgetragenen Bedenken gegen die mehr als offenkundig unvernünftige Sanierungsvariante des Landrates allesamt ignoriert wurden, sich aber bereits wenige Tage nach Fertigstellung der Straße als vollumfänglich begründet herausgestellt haben“, merkt der Bürgermeister an.

Der Magistrat der Stadt Heringen lege darüber hinaus größten Wert darauf, eine bereits mehrfach vorgeschlagene Begehung des Werratals nochmals anzubieten, während der Bürgermeister Hans Ries den Teilnehmern die Besonderheiten der K 4 schlüssig erklären könne. (red/rey)

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