Erste Schäden an kürzlich sanierter Straße

K 4: Hochwasser spült Bankette weg

Das Hochwasser hat ganze Arbeit geleistet. Die Bankette entlang der kürzlich sanierten K 4 ist auf einer Länge von etwa 100 Metern komplett weggespült worden. Bürgermeister Hans Ries fürchtet, dass künftig auch der Schwerlastverkehr die Fahrbahnränder erheblich beschädigen wird. Foto: Reymond

Widdershausen. In Heringen gibt es nach dem Hochwasser nun Probleme mit der zweiten neuen Straße. Nachdem vor zwei Wochen ein Teilstück der neu ausgebauten Landesstraße 3255 zwischen Wölfershausen und Herfagrund unterspült und auf etwa 50 Metern weggebrochen war, sind jetzt Schäden an der Bankette der sanierten Kreisstraße 4 zwischen Widdershausen und dem Abzweig Leimbach aufgetreten.

Bürgermeister Hans Ries macht die aus seiner Sicht falsch gewählte Ausbauvariante dafür verantwortlich – die neue Trasse war einfach auf die vorhandene Fahrbahn aufasphaltiert worden. „Die neue Fahrbahn liegt nun wie ein Damm im Werratal. Das Wasser strömt bei Hochwasser von Heringen kommend über die Straße und bricht dahinter sofort ab. Die Bankette wird regelrecht weggespült“, erklärt Ries. Und das ist jetzt auf einer Länge von etwa 100 Metern – auf der für den Verkehr noch nicht freigegebenen Straße – passiert.

Nichts gespart

„Mit seiner Billigbauweise, bei der zunächst einmal 400 000 Euro gespart wurden, hat der Landrat letztlich nichts erreicht“, führt Ries weiter aus. Er befürchtet, dass neben dem Hochwasser auch die schweren Laster, die immer wieder auf der K 4 unterwegs sein werden, schon bald dafür sorgen, dass Fahrbahnrand und Bankette an Engstellen wieder komplett wegbrechen werden. (rey)

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