Liedermacher ist mit Programm über das Auswandern zu Gast in der Friedewälder Wasserburgruine

Jürgen Poth singt über Sozialrevolutionär

Friedewald. Unter dem Titel „Leb wohl mein Land“ stellt am Freitag, 22. August, ab 20 Uhr der Liedermacher Jürgen Poth aus dem Odenwald in der Wasserburgruine Friedewald mit Gitarrenbegleitung sein Programm vor.

Der Abend wird vom Heimatverein Friedewald organisiert und bewirtet. Der Eintritt beträgt zwei Euro.

Die Veranstaltung wird in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Friedewald und dem Schlosshotel Göbel im Rahmen des Musiksommers präsentiert.

Bei Regen wird die Veranstaltung im angrenzenden, überdachten, alten Rittersaal stattfinden. In der Zeit von 20 Uhr bis circa 23 Uhr präsentiert dort der Liedermacher Jürgen Poth sein Programm, welches überwiegend Lieder von Auswanderern nach Osteuropa, Nord- und Südamerika beinhaltet. Er wird von dem Arbeitsmangel im eigenen Land und den paradiesischen Versprechungen im Zielland singen und berichten. Auch die Freude auf ein neues Lebenn ohne Zwänge, das man sich durch fleißige Arbeit aufbauen wolle, wird vom dem Sänger musikalisch aufgegriffen.

Ballade über August Spies

Noch rechtzeitig zum Konzert hat Jürgen Poth die Ballade über August Spies fertig gestellt. Er wird diese erstmalig den Zuhörern in Friedewald präsentieren und uraufführen. August Spies, ein Sozialrevolutionär und Auswanderer aus Friedewald, der in Chicago gehängt wurde, sagte vor seinen Ableben: „Die Zeit wird kommen, da unser Schweigen im Grabe mächtiger sein wird als unsere Reden“.

Auch ihm zu Ehren wurde während des Gründungskongresses der zweiten Internationalen in Paris der 1. Mai als Tag der Arbeit ausgerufen. (red/arh)

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