Die fünften Orgeltage im hessischen Kegelspiel

Instrumente mit kulturellem Wert

Die „Orgeltage im hessischen Kegelspiel“ stehen wieder an – hier die Späth-Orgel der Pfarrkirche in Arzell. Foto: nh

eiterfeld. Zum fünften Male werden in diesem Jahr die „Orgeltage im Hessischen Kegelspiel“ veranstaltet. „Die zwischen den Bergen liegenden überaus reizenden Ortschaften besitzen in ihren Kirchen einen großen Reichtum an wunderbaren Orgeln von hohem kulturellem Wert“, erklärt Organist Matthias Steinmacher, der die Orgeltage organisiert. Vier dieser Instrumente werden nun wieder von April bis Juni konzertant vorgestellt.

• Eröffnet wird der Reigen am Sonntag, 28. April, mit einem Konzert an der 1992 erbauten Orgel der St.-Bernhard-Kirche in Eiterfeld-Soisdorf.

• Erstmals gastieren die Orgeltage auch in Nüsttal-Haselstein in der dortigen Pfarrkirche an der von Fritz Clewing im Jahr 1900 erbauten Orgel. Sie wurde vor wenigen Jahren restauriert und wird nun am Sonntag, 12. Mai, wunderbar im Konzert erklingen.

Besondere Geschichte

• Eine besondere Geschichte hat die Orgel der Pfarrkirche in Eiterfeld-Wölf: sie wurde nicht für diese Kirche erbaut, sondern stand viele Jahrzehnte im Lehrerzimmer der ehemaligen Wigbertschule in der Mackenzeller Straße in Hünfeld, bevor sie nach Wölf verkauft wurde. Zum Konzert hier wird am Sonntag, 26. Mai, geladen.

Zum Abschluss der fünften Orgeltage im hessischen Kegelspiel erklingt am Sonntag, 9. Juni, die Orgel der St.-Franz-Xaver-Kirche in Eiterfeld-Arzell. Sie wurde von dem Fuldaer Orgelbauer Alban Späth im Jahr 1960 erbaut. Konzertbeginn ist jeweils um 16 Uhr.

Die Ausführenden sind Matthias Steinmacher sowie Schülerinnen und Schüler seiner Orgelklassen am Bischöflichen Kirchenmusikinstitut Fulda, der Kirchenmusikalischen Fortbildungsstätte Schlüchtern sowie Privat. Bei ihm liegt auch die künstlerische Leitung.

Auf dem Programm stehen Werke von Johann Pachelbel, Dietrich Buxtehude, Johann Sebastian Bach, Felix Mendelssohn, César Franck, Théodore Dubois, Hermann Schroeder, Jean Langlais und anderer Meister.

Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird am Ausgang gebeten. (red)

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