Ransbacher Dorfbühne unterhielt Publikum mit Sketch und Zweiakter

Humorvolle Kuppelshow

Lustiges Mundartquartett: Mit weltbewegenden Gesprächen in echtem „Ronsbicher Platt“ erregten Reinhard Rüger, Norbert Henkel, Edelgard Diehl und Wilma Lotz (von links) beim Publikum Heiterkeitsausbrüche. Foto: roda

Ransbach. Mit einem amüsanten Sketch eröffnete die „Dorfbühne Ransbach“ ihren geselligen Sonntagnachmittag. Dabei ließ Autorin Elke Henkel zwei passionierte Jäger (Reinhard Rüger und Norbert Henkel) in einer Jagdhütte über Gott und die Welt schwadronieren. Kurz darauf gesellte sich die Ehefrau (Wilma Lotz) eines der Waidmänner hinzu und gab dem Gespräch zusätzlich Würze. Mit deren Nachbarsfrau (Edelgard Diehl) lief das dorfpolitische Quartett nun zu Hochform auf und lieferte dem Publikum Mundart-Schenkelklopfer in Serie.

Klausi auf Partnersuche

Nicht minder unterhaltsam präsentierten sich die Ransbacher Theaterleute in dem ebenfalls von Elke Henkel erdachten Zweiakter „Eine Braut für Klausi“ über die Verkuppelung eines unentschlossenen Junggesellen (Norbert Henkel). Dabei bildete eine Pension in Sichtweite des Landecker Berges die Kulisse auf der Bühne. Längst schon sollte besagter Mittvierziger ein Frau fürs Leben gefunden haben, die nach Meinung von Opa (Reinhard Rüger) und Mutter (Elke Henkel) in Person der etwas unbedarften Nachbarstochter (Susi Bock) bereits in Wartestellung lauert. Doch Sohn „Klausi“ sucht zunächst ausgiebig im Internet nach einer passenden Partnerin. Erst als sich eine vornehme Dame von Welt (Christa Sippel) in der Pension einlogiert, wirft der wählerische Hagestolz seine bisherigen Vorbehalte über Bord, und es kommt zum glücklichen Happyend. Die örtliche Frauen-Liedergruppe umrahmte die Veranstaltung mit einigen Gesangsvorträgen. Jürgen Suresch führte durch das Programm.

Von Hans-H. Hartmann

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