Schüler der Gesamtschule Schenklengsfeld lernen den Beruf des Forstwirts kennen

Holz hat seine Tücken

Probe am Werkstück: Wie sich Holz in verschiedenen Faserrichtungen bearbeiten lässt, führte Patricia Deiß (mit Säge) ihren Schulkameraden vor. Arbeitskundelehrer Klaus Bartholomäus und Jürgen Manns von Hessen Forst (hinten von links) schauten interessiert zu. Foto: roda

Schenklengsfeld. Wissenswertes über den Beruf des Forstwirtes beziehungsweise der Forstwirtin haben jetzt Schülerinnen und Schüler der 7. Hauptschulklasse an der Gesamtschule Schenklengsfeld erfahren.

Für den Vortrag mit Praxisbezug im Fach Arbeitslehre hatte Vanessa Korth vom Berufswahlbüro der Schule Jürgen Manns von Hessen Forst gewinnen können. Von ihm erfuhr die Klasse zunächst, welche Vielfalt anderer Tätigkeiten dem Berufsfeld Holz zuzuordnen sind. Neben den bekannteren Berufen, wie Zimmermann, Schreiner oder Forstwirt, gehört auch für Instrumentenbauer, Spielzeugmacher oder Parkettleger Holz zum wichtigsten Werkstoff. Ebenso ist die Papierherstellung auf Holz als Rohstoff angewiesen.

Biologischer Aufbau

Im nächsten Schritt erklärte Manns den biologischen Aufbau eines Baumes anhand seiner Jahresringe und die Verwendbarkeit. So etwa können sich Bretter aus der Seite eines Stammes stärker verwerfen, als Schnittware mit stehenden Jahresringen. Wie sich der Umgang mit Holz anfühlt, sollten die Jugendlichen selbst kennenlernen. Dazu wurden Stücke aus einem armdicken Fichtenstamm gesägt.

Schon mit dieser einfachen Arbeitsprobe war zu erfahren, dass Holz in Faserrichtung schwerer zu zersägen ist als quer dazu. Beim Spalten verhält es sich umgekehrt.

Forstämter bilden aus

Die Ausbildung zum Forstwirt beziehungsweise zur Forstwirtin bieten die Forstämter in Bad Hersfeld und Rotenburg an. Wie im Handwerk auch, kann nach einigen Praxisjahren schließlich auch der Titel des Forstwirtschaftsmeisters erworben werden.

Von Hans-H. Hartmann

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