IKEK: Rundgang durch Ransbach – wichtig für die Zukunft einer ganzen Gemeinde

Hohenroda liegt vielen am Herzen

Ransbach. Früher hieß es einmal „Unser Dorf soll schöner werden“. Heute heißt es kurz: IKEK – „integriertes kommunales Entwicklungskonzept“ und geht viel weiter. Es geht bei diesem Konzept nicht nur um einzelne Dörfer wie Ransbach, sondern um ganz Hohenroda. Es werden auch nicht nur Gebäude begutachtet, sondern es wird mit allen interessierten Bürgern überlegt und geplant, wie die Zukunft der Gemeinde Hohenroda insgesamt aussehen kann.

Vergangene Woche war – nach Soislieden, Mansbach, Ausbach und Oberbreitzbach – Ransbach an der Reihe. Bürgermeister Andre Stenda begrüßte im überfüllten Heimatmuseum an die dreißig Ransbacher, bevor es unter der Führung des Ortsvorstehers Martin Aubel mit den Gästen Marco Link von AG-Stadt und Ursula Roller vom Kreis Hersfeld-Rotenburg bei strömendem Regen durch einige schon vorher ausgewählte Straßen Ransbachs ging.

Beeindruckter Bürgermeister

Unterwegs zeigte sich Stenda beeindruckt von dem für ihn unerwarteten Interesse der Ransbacher und aller Bürger aus Hohenroda, denn „die Teilnehmerzahl an der Auftaktveranstaltung in Ausbach, aber auch bei allen bisherigen Ortsbegehungen, ist größer als zum Beispiel die in meiner Heimatstadt Trendelburg“. Das zeige, dass den Menschen Hohenroda am Herzen liege, und das verstünde er auch darunter, seine Politik mit den Bürgern Hohenrodas zu gestalten.

Im Anschluss an den Rundgang ging es im Bürgersaal darum, Ideen zu sammeln. Immer wieder tauchte dabei die Forderung nach einem Jugendclub oder einem Zuhause für die Kirmesburschen auf, aber auch barrierefreie Zugänge für den Bahnhof oder die Förderung von Sanierungsarbeiten am Feuerwehrgebäude wurden erörtert.

Ein Programm wie IKEK weckt natürlich Begehrlichkeiten, denn es ist mit Geld verbunden. Marco Link betonte aber, dass man nicht nur die Hand aufhalten dürfe, sondern auch selbst aktiv werden müsse. Wer wie viel aus dem großen Topf bekommen wird, entscheiden nicht die Vereinsvorsitzenden, sondern alle Bürger in Kooperation mit dem beauftragten Büro und dem Kreis nach insgesamt fünf sogenannten Foren.

Beim ersten Forum am Montag, 14. Oktober, ab 19 Uhr werden im Bürgersaal in Ransbach die Ergebnisse aus allen Gemeindeteilen vorgestellt und im Anschluss die Frage erörtert, welche Überschneidungen es bei den Ergebnissen gibt und wo ähnliche Probleme bestehen. Außerdem soll der Blick schon auf die Dinge gelenkt werden, die die ganze Gemeinde betreffen. Denn es geht auch um die Verkehrsanbindung, das Älterwerden der Bevölkerung und darum, Hohenroda insgesamt attraktiver zu machen.

Von Gudrun Neldner

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