Philippsthaler Parlament stimmt Mehrausgaben für Pflaster und Hallenheizung zu

Ein Herz für Tennisspieler

Philippsthal. Anlässlich der Sitzung am Montagabend entschied das Philippsthaler Parlament einstimmig, den Gewinn der ruhenden Gemeindewerke von knapp 87 000 Euro an die Marktgemeinde zu überweisen.

Erwirtschaftete Erträge

Das Geld stammt aus den erwirtschafteten Erträgen der Gemeindewerke von 2005 bis 2009 und summiert sich auf 674 877 Euro. Abzüglich der Forderungen der Gemeindewerke an die politische Gemeinde bleibt der oben genannte Betrag übrig.

Ebenso einstimmig beschlossen die Gemeindevertreter, überplanmäßig 75 000 Euro für den Ausbau der Straße „Im Tiefenkeller“ bereitzustellen. Die Erhöhung des Kostenrahmens wird mit einer Vergrößerung der ursprünglich geplanten Pflasterfläche und einem Mehr an Entwässerungsrinnen begründet. Gleichfalls überplanmäßig gewährt die Gemeinde laut Mehrheitsbeschluss dem Tennisverein „Rot-Weiß“ einen Investitionszuschuss zur Heizungserneuerung von zwei Hallenplätzen. Die Zusage beträgt 50 Prozent der Baukosten und ist auf maximal 17 500 Euro begrenzt. Die nunmehr 30 Jahre alten Heizgeräte dürfen gemäß einer technischen Überprüfung nicht mehr benutzt werden. Der Ersatz kostet 35 000 Euro.

Der Tennisverein hatte die Gemeinde um die Erhöhung des ursprünglich niedrigeren Zuschusses gebeten und will einen Teil der Kosten selbst aufbringen sowie auf andere Investitionen in der Halle verzichten. Vor Ausführung des Auftrages fordert die Gemeinde allerdings die Vorlage von drei Angeboten. In diesem Zusammenhang gab Bürgermeister Ralf Orth einen Wunsch des Haupt- und Finanzausschusses bekannt, dass alle großen Sportvereine der Gemeinde einen Investitionsplan für die nächsten drei Jahre aufstellen sollen. (ha)

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