Gemeinde bringt den notwendigen Erwerb der Flächen auf den Weg

Friedewald:Hermes will wachsen

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Hermes will erweitern: Im Vordergrund der bestehende Komplex der Hermes Logistikgruppe im Friedewalder Gewerbegebiet. Die neue 4500 Quadratmeter große Halle soll im linken Bereich vor dem Waldstück an den bestehenden Komplex angebaut werden. Dafür benötigt Hermes eine Fläche von 15 000 Quadratmetern. 

Friedewald. Die Hermes Logistikgruppe braucht mehr Platz. Aus diesem Grund plant der Logistiker einen Erweiterungsbau im Friedewalder Gewerbegebiet.

Es soll eine neue 4500 Quadratmeter große Halle an den bestehenden Komplex in östlicher Richtung angebaut werden. Dafür wird eine Fläche von etwa 15 000 Quadratmetern benötigt. 13 600 Quadratmeter erwirbt die Gemeinde zunächst von drei Privateigentümern, um sie dann an Hermes weiter zu veräußern. Die dann noch fehlenden 2000 Quadratmeter Fläche befinden sich bereits im Besitz der Gemeinde.

Einstimmiger Beschluss

Um den Ankauf der Privatflächen zu zehn Euro pro Quadratmeter realisieren zu können, haben die Gemeindevertreter während ihrer Sitzung am Mittwochabend in Hillartshausen einstimmig eine überplanmäßige Ausgabe in Höhe von 150 000 Euro bewilligt. Gedeckt wird diese Ausgabe über die Einnahme aus dem Weiterverkauf an die Hermes Logistikgruppe. Die Gemeinde strebt an, die voll erschlossene Gesamtfläche zu einem Quadratmeterpreis von rund 20 Euro an den Logistiker veräußern zu können.

Mit den Bauarbeiten soll vorbehaltlich der Bauleitplanung und des Baugenehmigungsverfahrens im Frühjahr 2016 begonnen werden. Damit es zu keinen Verzögerungen kommt, trifft sich die Friedewalder Gemeindevertretung am 24. Februar zu einer Sondersitzung in Lautenhausen, um die dann noch notwendigen Schritte abzustimmen und auf den Weg bringen zu können.

Hermes selbst will nach den Worten von Bürgermeister Dirk Noll den Komplex schnellstmöglich hochziehen, um die Halle bereits für das Weihnachtsgeschäft 2017 nutzen zu können.

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